Review: Call of Duty: Black Ops für PC im Test

Die Shooter-Fans auf der ganzen Welt fieberten dem Termin entgegen, und nun ist es endlich soweit: „Call of Duty: Black Ops“ von Publisher Activision steht ab sofort für den PC, die Xbox 360 und die Playstation 3 in den Läden. 20 Millionen Vorbestellungen, die Screenshots und auch die Trailer-Videos, die im Vorfeld veröffentlicht wurden, deuteten bereits an, dass Black Ops das Highlight der bahnbrechenden Ego-Shooter-Serie werden könnte. Daher wollen wir das Spiel von der Entwicklerschmiede Treyarch in folgendem Test-Bericht näher unter die Lupe nehmen.

Kaum ein Shooter hat in der Vergangenheit schon vor seinem Release für dermaßen viel Aufsehen gesorgt, wie Call of Duty: Black Ops. Auch viele Spiele-Magazine berichteten im Vorfeld vom neuen Shooter des Publishers Activision und vergaben bereits Bestnoten.

CoD Black Ops Screenshot Soldaten

Quelle: callofduty.com

Jetzt, da der Shooter frisch auf dem Markt ist, wollen wir uns das Game einmal näher anschauen und herausfinden, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren und ob die zwei Jahre Entwicklungszeit in den Treyarch Studios ausgereicht haben, um die Messlatte noch höher legen zu können.

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Story

Bei Call of Duty: Black Ops findet sich der Spieler im Kalten Krieg wieder. Man steuert einen Elite-Soldaten namens Alex Mason, der seine knallharten Einsätze in den späten 60er Jahren nochmals Revue passieren lässt. Der Vorteil, dass die Entwickler bei Black Ops, im Gegensatz zu den Vorgänger-Titeln, nur noch auf einen Hauptcharakter setzt, vereinfacht es, dem roten Faden zu folgen, der durch das Spiel führt.

CoD Black Ops Screenshot Hubschauber

Quelle: callofduty.com

Die Story ist von Beginn an fesselnd und gibt dem Spieler unzensierte Einblicke in eine Zeit, als der Krieg das Tagesgeschehen bestimmt hat. Das Ziel des Spiels ist allerdings von Beginn an eine klare Sache: bekämpfe die Bösen, und das auf möglichst blutige Art und Weise.

Spielwelt

Da die Hintergrundgeschichte des Ego-Shooters Call of Duty: Black Ops den Kalten Krieg thematisiert, führt den Spieler der Weg natürlich auch nach Russland. Bereits schon recht früh muss sich der Spieler hier, in Gestalt des Krieger-Veteranen Alex Mason, einen Weg aus der russischen Stadt Gulag bahnen. Das geschieht natürlich durch den Einsatz der verschiedensten Waffen und Sprengstoffen, so dass Call of Duty: Black Ops bereits direkt von Beginn an eine gehörige Portion Action bietet.

CoD Black Ops Screenshot Welt

Quelle: callofduty.com

Die Spielwelt an sich ist aufgeteilt in unterschiedliche Level, die sich zwar recht gradlinig durchspielen lassen, jedoch nie das Gefühl geben, man hätte das Szenario schon einmal gespielt.

Charaktere

Anders als noch bei dem Vorgänger, verzichten die Entwickler bei Call of Duty: Black Ops auf den Wechsel zwischen einzelnen Charakteren. Beim neuen Shooter steuert der Spieler Alex Mason, einen erfahrenen Elite-Soldaten, der in den 60er Jahren im Kalten Krieg an vorderster Front gekämpft hat. Der Veteran macht einen gelungenen Eindruck und passt ziemlich perfekt zu der Hintergrundstory.

CoD Black Ops Screenshot Charakter

Quelle: callofduty.com

Ein harter Kerl, dem weder der russische Winter noch umherfliegende Projektile Angst machen. Mit Alex Mason geht es durch die verschiedenen Level, immer mit der gezogenen Waffe im Anschlag, immer in Bewegung. Der Entwickler Treyarch hätte den Kriegshelden kaum besser darstellen können.

Gameplay

Das Gameplay bei Call of Duty: Black Ops ist, auf den ersten Blick betrachtet, wie die meisten anderen Shooter auch: Standard-Shooter-Steuerung, einiges an Bewegung und Interaktion, sowie Schießereien, bis der Lauf glüht. Doch bei Black Ops wirkt das Ganze stimmiger, was durch die hervorragende Optik des Spiels natürlich noch unterstützt wird.

CoD Black Ops Screenshot Straßenkampf

Quelle: callofduty.com

Der Spieler wird in eine spannende Story um den Kalten Krieg hinein gerissen und ist von Beginn an damit beschäftigt, das Ende des jeweiligen Levels zu erreichen. Neben dem Gebrauch der Schusswaffe, schleicht der Protagonist Alex Mason auch schon mal durch einige Level-Abschnitte und lässt dabei geheime Dokumente des Feindes mitgehen. Ansonsten beruht das Gameplay auf viel Action und noch mehr Atmosphäre.

Haupt- und Nebenmissionen

Wirkliche Haupt- oder Nebenmissionen gibt es bei Call of Duty: Black Ops nicht. Der Spieler steuert den Kriegsveteranen Alex Mason durch die russischen Gefilde und muss versuchen, die einzelnen Level möglichst unbeschadet zu überstehen. Die Handlung der Missionen hat immer einen gewissen Zusammenhang mit dem Kalten Krieg der späten 60er Jahre, so dass die Missionen in sich geschlossen wirken und trotzdem nahtlos an das Folge-Level anknüpfen können.

CoD Black Ops Screenshot Nebenmission

Quelle: callofduty.com

Sicherlich hätte es Call of Duty: Black Ops nicht schaden können, wenn die Entwickler von Treyarch dem Shooter noch die eine oder andere echt Nebenmission mit auf den Weg gegeben hätten, doch tut das dem Spielspaß in keinster Weise einen Abbruch.

Single -und Multiplayer

Der Singleplayer-Modus von Call of Duty: Black Ops bietet sicherlich schon einiges an actionreichem Spielspaß. Doch der Multiplayer-Mod setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Zwar halten sich die Änderungen, die der Entwickler vorgenommen hat in Grenzen, doch die neuen Waffenarten wie das ballistische Messer oder die Armbrust sorgen für einige kleine, aber positive Überraschungen. Die verschiedenen Mehrspieler-Modi bieten darüber hinaus viel Abwechslung.

CoD Black Ops Screenshot Multiplayer Modus

Quelle: callofduty.com

Bei „One in the Chamber“ beispielsweise, treten die Spieler mit nur einer Patrone gegeneinander an, und für jeden Abschuss gibt es eine weitere Kugel. In „World at War“ hingegen wird es noch spannender. Der 4-Spieler-Koop-Modus bietet die Möglichkeit, sich durch eine Armee von Zombies zu kämpfen, was zu einem wahren Blutbad werden kann.

Plattformen

Call of Duty: Black Ops ist nicht nur für den PC, sondern auch für die Xbox 360 und die Playstation 3 erschienen. Auf Grund der hohen Grafik-Anforderungen, ließ sich der Shooter nicht für die Wii umsetzten. Wie viele der über 20 Millionen Vorbestellungen sich auf die einzelnen Plattformen zurück zu führen sind, wurde leider nicht veröffentlicht, doch gehen Experten davon aus, dass die PC-Spieler auch bei diesem Teil die Oberhand haben werden.

CoD Black Ops Screenshot Platformen

Quelle: preisgenau.de

Bei beiden Konsolen macht der Ego-Shooter einen blendenden Eindruck, dank einer überragenden Grafik. PC-Spieler hingegen brauchen schon eine wahre Gaming-Maschine, um die Optik der beiden Konsolen zu erreichen.

Grafik- und Systemanforderungen

Laut den Mindestanforderungen sollte mindestens ein Prozessor der Größenordnung des Intel Core 2 Duo E6600, beziehungsweise dem AMD Phenom X3 im Rechner verbaut sein. Der benötigte Arbeitsspeicher wird mit zwei Gigabyte angegeben, doch wer zum Beispiel Windows 7 installiert hat, sollte am besten über vier GB verfügen. Die 12 GB Festplattenkapazität gehören bereits zum Standard.

CoD Black Ops Screenshot Häuserkampf

Quelle: callofduty.com

Eine GeForce 8600 GT oder eine Radeon X1950 Pro runden die Anforderungsliste ab. Aber auch hier gilt: mehr ist besser. Denn Call of Duty: Black Ops sollte einfach mit hochauflösender Grafik gespielt werden.

Fazit

Was bleibt über Call of Duty: Black Ops zu sagen? Ein wirklich gelungener Shooter, der Abwechslung, Action und eine spannende Story in der Solokampagne bietet. Die Inszenierungen der Kampfhandlungen wurde perfekt realisiert und entführt den Spieler in die packende und gefährliche Welt des Kalten Krieges. Hinzu kommt der facettenreiche Mehrspieler-Modus, der mit seinen verschiedenen Auswahl-Möglichkeiten nahezu keine Wünsche offen lässt.

CoD Black Ops Screenshot Hubschauber Angif

Quelle: callofduty.com

Allerdings muss man auch sagen, dass die KI der Gegner ab und an hätte stärker ausfallen können. Aber dieser Umstand, als auch der, dass es in seltenen Fällen zu kleinen Grafikfehlern kommt, reichen nicht aus, um Black Ops nicht als eines der Spiele in 2010 anzusehen. Nicht unbedingt nur für Fans des Shooter-Genres ein Muss.

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1 Kommentar
Review: Call of Duty: Black Ops für PC im Test
xRepl4yzZ | 18. Nov 2010, 01:21
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Schlechtester Call of Duty Multiplayer aller Zeiten!


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