Facebook Daten-Skandal: 1,5 Millionen gestohlene Facebook Login Daten stehen zum Verkauf

Ein Hacker soll im Internet derzeit rund 1,5 Millionen Zugangsdaten zum Sozialen Netzwerk Facebook zum Kauf anbieten. Computerworld.com berichte unter Berufung auf Nachforschungen bei VeriSign, dass die Facebook Daten derzeit in Hacker Foren zu vergleichsweise günstigen Preisen angeboten werden.

Angeblich soll der Hacker, der sich Kirllos nennt, bereits fast 700.000 Facebook Accounts verkauft haben, wie Rick Howard von der Internet Sicherheitsfirma VeriSign gegenüber computerworld.com berichtet hat. Ob es die Daten aber auch wirklich gibt, bzw. ob Kirllos tatsächlich im Besitz der Daten ist, gilt noch keineswegs als sicher. In Hacker Foren soll Kirllos die Facebook Daten – insgesamt 1,5 Millionen Accounts an der Zahl – bereits seit einiger Zeit zum Verkauf anbieten.

Der Preis der Facebook Daten soll sich nach der Attraktivität der Accounts richten und bei 25 bis 45 US-Dollar pro 1.000 Facebook Accounts liegen. Pro Account entspräche dies einem Preis von nur rund 0,025 US-Dollar – Insidern kommt dies merkwürdig wenig vor. Nach Recherchen von Symantec sollen Email Accounts zu deutlich höheren Preisen gehandelt werden – von Bankdaten ganz zu schweigen. Auch die schiere Menge von 1,5 Millionen Accounts lässt entweder Zweifel aufkommen, oder spricht für den großen Wurf Kirllos’.

Dies würde bedeuten, dass ca. jeder 300. Facebook Account von Kirllos erfolgreich gehackt worden sei. Facebook selbst hat bislang noch keine Stellung zu den Geschehnissen bezogen. Der Handel mit Nutzerdaten im Internet ist für viele Hacker zu einem lohnenden Geschäft geworden. Die Daten werden unter Anderem verkauft, um Spam Mails oder Mails mit gefälschten Links zu versenden. Auch Schädlinge, wie Viren und Malware, werden auf diesem Weg verbreitet.

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