Illegale Online Film-Seiten: Wurde Movie2k.to an Movie4k.to verkauft?

Das Rätselraten um das plötzliche Verschwinden des bekannten Streaming-Portals movie2k.to hat eine interessante Wendung genommen. Die Schließung der populären Filmseite könnte im Zusammenhang mit der Schließung von Liberty Reserve stehen, einem ehemaligen Internet-Zahlsystem.

Über Liberty Reserve ließen sich die Betreiber von Movie2k höchstwahrscheinlich ihre Einnahmen auszahlen. Durch die Ausweitung von Internetsperren, der Schließung von Liberty Reserve und der Festnahme des Top-Uploader „Hologramm” sind die Betreiber von Movie2k.to wahrscheinlich zu dem Schluss gekommen, Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Verkauf der Plattform an die Betreiber von Movie4k.to.

Movie4K.to

Quelle: Movie4K.to

Die Betreiber des Portals Movie2k.to haben Domain auf die DNS-Server der deutschen Piratenpartei umgeleitet – wovon die politische Gruppierung selbst überrascht war. Diese Maßnahme zog natürlich die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich, woraufhin sich auch die Staatsanwaltschat eingeschaltet hat. Darüber hinaus gibt es auch neue Hinweise auf die Betreiber.

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Wer die Domain movie2k.to in die URL-Zeile des Browsers eingibt, landet seit kurzem auf einer Seite der Piratenpartei. Dort werden die Nutzer mit folgenden Worten begrüßt: “ Wir wissen auch nicht, was mit Movie2k passiert ist. Uns gehört die Domain nicht, es wurde von den Betreibern nur auf uns umgeleitet“. Warum sich die Betreiber allerdings zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschlossen haben, geht auch aus den nachfolgenden Informationen nicht hervor. Das ursprüngliche Angebot an Filmen und Serien von movie2k.to ist mittlerweile unter einer anderen Domain zu erreichen.

Bei dem Streaming-Portal movie2k.tl soll es sich, zumindest nach der Meinung einiger Szene-Experten, um die offizielle Nachfolgeseite der Betreiber von movie2k.to handeln. Wie sich vor wenigen Tagen herausstellte, fließen die Gelder, die movie2k.tl durch die Abo-Kunden der Hoster BitShare und Yesload generiert, auf ein Konto bei der Commerzbank in Berlin. Wer jedoch der Kontoinhaber ist, und ob dieser tatsächlich aus Deutschland stammt, geht aus den aktuell vorliegenden Informationen nicht hervor.

Mit movie4k.to gibt es darüber hinaus ein weiteres Streaming-Portal, über dessen Betreiber bisher nicht wirklich viel bekannt war. Zuerst hieß es, dass movie4k.to der Nachfolger von movie2k.to sei, doch mittlerweile gehen die Szene-Insider davon aus, dass diese Domain von den Betreibern von kinos.to genutzt wird. Desweiteren steht movie4k.to im Verdacht, dass über die Seite Viren und Malware verteilt werden. Ob diese Schadsoftware wissentlich von den Betreibern implementiert wurde, ist momentan nicht klar. Wer also tatsächlich hinter den genannten Streaming-Portalen steckt und ob in naher Zukunft noch weitere dieser Seiten vom Netz genommen werden, bleibt vorerst nur abzuwarten.

Quellen: movie2k.to, gulli.com, movie4k.to, movie2k.tl

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