Nintendo 3DS: Grafik-Prozessor PICA200 GPU schafft 15,3 Millionen Polygone

Seit dem auf der Pressekonferenz von Nintendo auf der E3 der neue Handheld 3DS der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es nahezu täglich neue und interessante Informationen zu der 8. Generation der tragbaren Spielkonsole. Eine davon ist der Grafikchip, der im 3DS verbaut sein wird.

Der japanische Chip-Hersteller DMP hat auf seiner Seite jetzt angekündigt, welcher Grafikchip in dem neuen 3DS von Nintendo für die 3D-Unterstützung sorgen wird: der Chip mit der kryptischen Bezeichnung PICA200 GPU. Die Kollegen von Eurogamer gingen dem ganzen direkt nach und fanden Erstaunliches heraus. Der PICA200-Chip ist gar nicht so neu, wie der Hersteller ankündigt. Angeblich ist das Teil mittlerweile fünf Jahre alt und bewegt sich in Sachen Leistung etwa auf gleicher Höhe mit dem PowerVR SGX535, der auch im iPhone und im iPad verbaut ist.

Nintendo 3DS

Quelle: nintendo.com

Die Technik-Redakteure fanden außerdem heraus, dass der Chip den OpenGL ES 2.0 Standard nicht unterstützt, was in der Szene zu einigen Verwunderungen führte. Allerdings besteht nicht wirklich Grund zur Sorge, der 3DS sei schon veraltet, noch bevor er auf den Markt kommt. Die Prozessorleistung wird nämlich nicht zu den Hauptkriterien gehören, die für die Rechenleitung und die grafische Darstellung verantwortlich sein werden.

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Laut DMP schafft der PICA200 GPU-Chip 15,3 Millionen Polygone, bei einem Volumen von etwa 800 Millionen Pixel pro Sekunde. Zum Vergleich: das iPhone verfügt hier über eine Leistung von 28 Millionen Polygone pro Sekunde. Bleibt die Frage, wie sich der Grafikchip in Nintendos 3DS machen wird. Als Antwort veröffentlichte DMP jetzt ein Video, welches die Leistung in einer ersten grafischen Präsentation zeigt. Den Link gibt es hier:

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