Review: Super Mario Galaxy 2 für Nintendo Wii im Test

Wenn es eine Sache gibt, die mittlerweile untrennbar mit Nintendo verbunden ist, dann ist es der wohl bekannteste Klempner der Welt: Mario. Im zu Ehren gibt es eine fast unzählbare Anzahl von Spielen und mit Super Mario Galaxy 2 erschien vor einigen Wochen der aktuellste Titel der Serie, exklusiv für die Wii. Beim neuen Jump-and-Run Hit geht es, wie beim Vorgänger auch, mittels Gravitation von einem Planeten zum anderen und mit viel Action durch die verschiedenen Level. Ob Super Mario Galaxy 2 den ersten Teil übertreffen kann und wie sich der gute Mario durch die virtuellen Welten steuern lässt, wollen wir in einem ausführlichen Test näher unter die Lupe nehmen.

Es gibt ein Spiele-Genre, dass sich seit Jahrzehnten erfolgreich auf den verschiedensten Plattformen verkauft: Jump-and-Run. Und dazu gibt es einen Charakter, der eben dieses Genre mehr geprägt hat, als kein anderer: Mario, der leicht übergewichtige Klempner.

Super Mario Galaxy 2

Quelle: Preisgenau.de

Diesen Umstand haben es die Besitzer einer Wii zu verdanken, dass mit Super Mario Galaxy 2 jetzt ein brandneuer Spiele-Titel in den Läden steht, der natürlich an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen möchte. In dem folgenden Review nehmen wir uns den zweiten Teil des Titels vor und werden sehen, wie sich Super Mario Galaxy 2 auf der Wii macht.

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Story

Im Königreich der Pilze herrscht blankes Entsetzen, denn der Oberbösewicht Bowser hat sich die liebliche Prinzessin Peach geschnappt und in den Weltraum verschleppt. Ausgerechnet jetzt, wo sich Mario schon auf ein nettes Stell-Dich-Ein mit der Kleinen gefreut hat.

Super Mario Galaxy 2 level 2

Quelle: preisgenau.de

Das kann der Held von Super Mario Galaxy 2 natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schickt sich, natürlich mit der Hilfe des Spielers, dazu an, die Prinzessin zu retten und den Bösewicht in seine Schranken zu weisen. Nach der kurzen Einleitung geht es auch schon los und der Spieler macht sich auf die Suche. Wie schon im ersten Teil unterstützen uns die kleinen Sternenwesen, die Lumas, auf der Reise über die Planeten. Doch ist Super Mario Galaxy 2 bei weitem kein einfacher Abklatsch des ersten Teils.

Spielwelt

Super Mario Galaxy 2 ist bunt. Knallbunt sogar. Die vielen verschiedenen Planeten halten alle unterschiedliche Überraschungen für den Spieler bereit. Einmal wirkt die Schwerkraft, dann wieder nicht. Andere Planeten bieten Level, bei denen man bei jedem Schritt nachdenken muss, dass man nicht in den Abgrund fällt. Und ganz nebenbei muss sich Mario auch um die Gegner kümmern.

Super Mario Galaxy 2 sprint

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Die Grafik-Engine weiss zwar zu überzeugen, doch ist das bei Super Mario Galaxy 2 eigentlich eher zweitrangig. In bester Jump-and-Run Manier hüpft der Spieler durch die bunten Level und ist immer in Action. Die Gegner, auf die man trifft, unterscheiden sich wie die einzelnen Planeten selbst und sorgen auch im fortgeschrittenen Spiel immer wieder für eine gehörige Portion Abwechslung.

Charaktere

Wenn man bei Super Mario Galaxy 2 über die Charaktere spricht, gibt es nicht nur den Haupthelden des Spiels. Denn anders als noch im ersten Teil bekommt der Spieler jetzt nicht nur die Unterstützung der knuffigen Sternchen, sondern auch ein guter alter Bekannter begibt sich an der Seite des Spielers auf die Suche nach Prinzessin Peach: Yoshi. Der Drache, der Mario schon auf so vielen Abenteuern begleitet hat, schließt sich auch bei Super Mario Galaxy 2 an.

Super Mario Galaxy 2 stern

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Auf ihm kann man nicht nur reiten, er unterstützt den Spieler auch bei der Bekämpfung der Gegner. Die verschiedenen Früchte, die man in den einzelnen Spielabschnitten finden kann, sind auch für Yoshi gedacht. Sie verwandeln ihn, je nach Sorte, mal in einen Turbo-Drachen, und andere lassen ihn kurzzeitig sogar fliegen. Hinzu kommt, dass der Spieler am Anfang einiger Level zwischen Mario und Luigi wählen kann. Unterschiede gibt es so gut wie keine, jedoch unterstützt ein Geister-Abbild von Luigi den Spieler in den anderen Abschnitten, wenn man mit ihm ein Level erfolgreich beendet hat.

Gameplay

Das Gameplay kommt bei Super Mario Galaxy 2 natürlich nicht zu kurz, schließlich ist das Jump-and-Run dermaßen voller Action, dass einem nie wirklich langweilig wird. Wie schon beim Vorgänger spielen die Gravitationskräfte auch hier eine große Rolle. Der Spieler hüpft und springt durch die einzelnen Welten und wenn Yoshi mit von der Partie ist, gestaltet sich Super Mario Galaxy 2 noch spannender.

Super Mario Galaxy 2 Prinzessin

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Sobald sich der Zeiger des Controllers auf dem Bildschirm verfärbt, kann man die Zunge des kleinen Drachens einsetzen und die Gegner damit aus dem Weg räumen. Das Ziel in jedem Level ist es, einen Stern am Ende zu gewinnen. Einen einfachen Bronze-Stern zu erspielen ist noch relativ einfach, aber die goldenen Power-Sterne, da wird es auch für erfahrene Gamer alles andere als leicht.  Insgesamt warten über 200 dieser Sterne darauf, von dem Spieler gewonnen zu werden, das garantiert auf jeden Fall einige Stunden Spielspaß.

Haupt- und Nebenmissionen

Wirkliche Haupt- oder Nebenmissionen gibt es bei Super Mario Galaxy 2 nicht wirklich. Es geht in der Hauptsache darum, die einzelnen Level zu meistern und die goldenen Sterne einzusammeln. Was die Level-Auswahl angeht, so wird dem Spieler eine zentrale Karte angezeigt, wo man zwischen den Planeten hin und her wechseln kann.

Super Mario Galaxy 2 wolke

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Des Weiteren gibt es bei Super Mario Galaxy 2 auch die Möglichkeit, sogenannte Kometen-Medaillen zu finden, die es ermöglichen neue Herausforderungen spielen zu können. Was den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Missionen angeht, ist schon ein Unterschied zum Vorgänger zu spüren. Frust kommt zwar keiner auf, wenn man mal wieder nicht den goldenen Stern errungen hat, aber da sich die Schwierigkeit im weiteren Verlauf von Super Mario Galaxy 2 natürlich noch steigert, kann es hin und wieder schon zu Enttäuschungen kommen.

Single -und Multi-Player

Einen richtigen Multiplayer-Part gibt es bei Super Mario Galaxy 2 ebenso wenig, wie beim Vorgänger, leider. Im Kooperations-Modus kann zwar ein zweiter Spieler die Kontrolle der Luma-Sterne übernehmen, doch bringt das auf Dauer nicht so viel Spaß, als wenn beispielsweise Mario und Luigi in brüderlicher Zweisamkeit auf die Jagd nach Bowser gehen würden.

Super Mario Galaxy 2 glühen

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Für Spieler, die nicht gerne alleine vor der Wii sitzen, ist das natürlich schade, macht Super Mario Galaxy 2 jedoch nicht automatisch zu einem schlechteren Spiel. Wenn der zweite Spieler keine Lust mehr darauf haben sollte, die Münzen einzusammeln oder die Gegner festzuhalten, empfiehlt sich ein einfacher Wechsel der Controller. So hat jeder seinen Spaß. Man kann sogar einen kleinen Wettbewerb daraus machen: wer schafft es als Erster, den goldenen Stern zu holen.

Fazit

Auch wenn die Hintergrundgeschichte bei Super Mario Galaxy 2 etwas zu kurz kommt, bringt es doch eine Menge Spaß, durch die bunten Level zu springen und die süße Prinzessin aus den Klauen des bösen Bowser zu befreien. Die verschiedenen Planeten bieten viel Abwechslung und die Optik an sich stimmt im gesamten Spiel. Was fehlt, ist ein vollwertiger Mehrspieler-Modus, á la Mario Party. Mit vier Spielern würde Super Mario Galaxy 2 richtig rocken, aber auch so gehört das neuste Abenteuer des weltberühmten Klempners sicherlich in jeden Spieleschrank.

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