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Windows 7 Schwächen, Nachteile und Zumutungen

Seit seinem Rollout Ende Oktober 2009 erntete das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7 viel Beifall. Windows 7 ist jedoch kein perfektes Betriebssystem und hat viele Schwächen.

Windows 7 erhält von vielen Benutzern Bestnoten, es bietet signifikante Verbesserungen in Bereichen wie Boot-Zeiten, Usability und Datei-Management. Die Festplatten Leistung wurde unter Windows 7 verbessert und Notebooks sollen eine längere Akku-Laufzeit im Zusammenhang mit dem neuen Microsoft Betriebssystem erreichen. Windows 7 zeichnet sich durch ein effizienteres Design aus und bietet eine fast genauso hübsche Benutzeroberfläche wie Apples Max OS X Snow Leopard.

In vielen Umfragen scheinen Windows 7 Nutzer sehr zufrieden mit dem Microsoft Betriebssystem zu sein. Auch Microsoft scheint sehr zufrieden zu sein und gab bekannt, das die Verkäufe von Windows 7 doppelt so hoch sind, wie bei anderen Microsoft Betriebssystemen in einem vergleichbaren Verkaufszeitraum. Doch Windows 7 ist kein perfektes Betriebssystem und hat viele Schwächen.

Bezahlte Umfragen

Microsoft versucht die Boot-Zeit des neuen Betriebssystems künstlich zu verbessern, indem es Windows 7 ohne Windows Messenger, Movie Maker oder Live Mail ausliefert. Hat der User diese Programme und andere jedoch auf seinem Rechner installiert, verschlechtert sich die Startzeit des neuen Betriebssystems merklich.

Microsoft setzte mit Windows 7 ein strenges Genehmigungsverfahren auf, um die optimale Kompatibilität von externen Geräten und Treibern mit Windows 7 zu gewährleisten. Nutzer der 64-Bit Windows Version werden jedoch häufiger vor dem Problem stehen, das sie ältere Peripheriegeräte wie ein 6 Jahre alten Laserdrucker oder eine 4 Jahre alte Webcam, nicht mit dem neuen Windows 7 Betriebssystem nutzen können, da vom Hersteller keine entsprechenden Treiber für die 64-Bit Version zur Verfügung gestellt werden.

Windows 7 zwingt zudem Nutzer dazu, sich an eine neue Benutzeroberfläche gewöhnen zu müssen. Hat man über 5 – 8 Jahre mit dem alten Windows XP Explorer gearbeitet, kann der neu Windows 7 Explorer verwirrend, unübersichtlich und unlogisch aufgebaut erscheinen. Microsoft hat mit Windows 7 die Benutzeroberfläche grundlegend verändert, es gibt neue Funktionen wie die Jump Liste, One-Click-WiFi, HomeGroups und das Aero Snap Tool. Vor allem ältere Nutzer werden von den Neuerungen überfordert sein. Microsoft bietet von Haus aus keine Möglichkeit, die Benutzeroberfläche des Windows XP Betriebssystems unter Windows 7 nutzen zu können.

Auch Windows 7 bietet keinen absoluten Schutz vor Viren, Trojanern, Malware und Spyware. Auch kein anderes Betriebssystem bietet einen 100% Schutz. Allerdings hat die Sicherheitsfirma Sophos, kurz nach der Veröffentlichung von Windows 7 festgestellt, dass das neue Microsoft Betriebssystem für 8 von 10 getesteten Viren anfällig war. Vor kurzem hat die Sicherheitsfirma Prevx behauptet, das der neue Windows Patch Systemfehler und einen schwarzen Bildschirm unter Windows 7 hervorrufen kann. Microsoft stellt mit Windows 7 keine umfassende Anti-Viren-Software zur Verfügung und der Internet Explorer bietet weiterhin Möglichkeiten in das Computer-System eingreifen zu können.

Die Installation von Windows 7 ist eine Zumutung, vor allem für Windows XP Nutzer. Diese müssen das Windows Betriebssystem vollständig neu installieren und damit auch all ihre Programme, Daten und Programmeinstellungen. Während Windows Vista Nutzer mit dem Wechsel auf Windows 7 in der Regel keine Probleme haben, müssen Windows XP Nutzer für ein Upgrade mehr als 20 Stunden Zeit, reichlich Nerven und eine große Frustrationstoleranz mitbringen. Angesichts der Tatsache, das vor dem Release von Windows 7 die meisten Windows Nutzer, als Betriebssystem Windows XP auf ihrem Rechner installiert hatten, ist es absolut unverständlich, warum Microsoft den Upgrade Prozess derartig kompliziert gestaltet hat.

Ein weiteres Problem ist der Preis. Während die neuste Version des Mac OS X Betriebssystems lediglich 29 Euro kostest, muss man für die Windows 7 Home Premium Version über 70 Euro bezahlen. Zwar bietet Microsoft eine Windows 7 Familien-Packet an, dennoch ist das Betriebssystem im Vergleich zum kostenlosen Linux, Chrome OS und Mac OS X sehr teuer. Zudem ist der Support zu Windows 7 sehr spärlich.

Deine Meinung

6 Kommentare
20 Stunden Zeit, reichlich Nerven und eine große Frustrationstoleranz | 9. Dez 2009, 14:39
-2 Punkte  Add rating Subtract rating

ich bin froh nicht mehr auf windows 7 umzusteigen!
das snowleopard: mit mail und allen apps die mitgeliefert werden wie quicktime usw. hat gerade mal 1h gedauert und sind die updates auf 10.6.2 schon mit dabei.

danke windows 7 das ich dich nicht brauche

Windows7Nutzer | 9. Dez 2009, 15:52
2 Punkte  Add rating Subtract rating

Der Bericht ist echt top, einen schlechteren habe ich noch nicht gelesen :) ich benutze windows 7 seit der beta und es war keine umstellung zu xp. Außerdem die oberfläche hat sich seit vista fast garnicht geändert (außer taskleiste) und nach 3 jahren sollte die benutzeroberfläche ausgereift und benutzerfreundlich sein, wie es ja unter windows 7 auch ist

Jörg | 10. Dez 2009, 15:58
1 Punkte  Add rating Subtract rating

Dieser Bericht ist nicht verständlich. Windows 7 mag ja wie jedes Windows System seine Macken haben, das ist natürlich schade. Aber es ist wirklich besser als Vista. Und da ja nun Vista seit knapp 3 Jahren auf dem Markt ist muss sich von da an nicht umstellen.

Die Installationsroutine auf ein neuen Rechner finde ich erstaunlich schnell und sehr einfach. Das ist gelungen. Das mit XP finde auch schade aber es gibt von O&O ein Tool für das Upgraden von XP Systemen auf Windows 7.

Das in diesem Bericht auf einen nicht mitgeliefertes Anti Viren Programm hingewiesen wird aber über dein Integrierten Explorer gemeckert wird ist nicht nachvollziehbar. Was denn nun, soll Microsoft jetzt auch noch im AntiViren Bereich seinen Programme integrieren und dafür den Explorer entkoppeln?

ede | 10. Dez 2009, 20:01
1 Punkte  Add rating Subtract rating

ich finde das neu win 7 richtig gut hab os x und xp, xp werde ich nicht mehr benutzen. und dieses gejammer, dass früher alles besser war und nun muss man sich umstellen und dies sei eine zumutung mit der Installation und bla bal bal, euch kann ich nur raten: bleib einfach auf XP !!
also mich nerven das gejammer…..
schlechter als os x ist es auch nicht, was die stabilität betrifft sowieso nicht
wie gesagt ich hab beides mac und pc und hab wirklich viele schnittstellen belegt midi, usb, firewire, viele viele treiber mit 3 pci-e und 2 pci karten, sehr viel plug-ins und, und und bin auf 64 bit! es läuft sehr gut! viel besser als auf xp!
viel spaß euch heulsuse,die, die es nicht auf die reihe bekommen ein system zum laufen zu bringen und womöglich alles umsonst haben wollen, den sag ich nur:
ihr werdet nie glücklich!!

p.s ich bin kein microsoft mitarbeiter oder sonstiges.

Gregor | 6. Nov 2010, 1:08
1 Punkte  Add rating Subtract rating

Habe ein Lenovo Thinkpad X100e mit vorinstalliertem Windows 7 gekauft und vorher XP gehabt. Die Lenovo-Berater/Verkäufer hatten mir vorher versichert, dass Windows 7 viel besser sein und auch das Umgewöhnen ganz leicht sei.
Pustekuchen!
Nun habe ich mich bemüht Windows 7 gut zu finden und ärgere mich so blöd gewesen zu sein das zu glauben. Windows 7 ist zwar von der Oberfläche ganz interessant, aber das Verständnis und die Organisation der Dateien hat wohl neue Regeln. GAnz zu schweigen von dem nervigen echten MAngel, dass die integrierte Webcam nicht mehr alleine funktioniert, sondern nur bei Skype o.ä. läuft. Unglaublich, dass diese wichtige Funktion nicht mehr läuft. Webcam-Schnappschüsse sind sozusagen Vergangenheit. Bzw. muss man wohl zurück in die Zukunft nach XP zurückwechseln.
Also diese „Windows 7-Mogelpackung“ woll ich so nicht haben.
Auch eine alte (3 Jahre) Webcam von Logitech läuft nicht unter Windows 7!!
Echt nix für mich!
Es lebe Windows XP. FAlls es das nicht mehr gibt, werde ich Linux-„Kunde“

Hartzer | 19. Mrz 2011, 14:31
0 Punkte  Add rating Subtract rating

Ich benutze windows 7 seit ende 2009 und habe den Eindruck das das gejammer über Win7 etwas prinzipielles darstellen. Klar, wenn man lange genug sucht findet man immer das Haar in der Suppe…
Also ich hab XP nur einmal vermisst…mein geliebtes und zugegeben uraltes Grafikprogramm lässt sich nicht unter Win7 installieren. Aber so ist das nun mal mit den alten Gewohnheiten…
Trotzdem keinen Tag zurück zu XP…ich habe noch nicht vergessen das XP am Anfang nicht mal mit USB2.0 so richtig zurecht kam :-))

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