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5 Sicherheitstipps beim Urlaub mit Notebook, iPad oder Tablet PC

Im Urlaub möchten die meisten Menschen nicht völlig auf das Internet verzichten. Notebooks und Netbooks fahren in den meisten Fällen mit in den Urlaub. Damit Hardware und sensible Daten gut geschützt sind, sollte man sich zu Hause auf die Reise vorbereiten. Den Computer selbst vor Diebstahl zu schützen, ist dabei der erste Schritt. Wir geben 5 Sicherheitstipps für Reisen mit dem Computer.

Wer Notebook oder Netbook mit in den Urlaub nimmt, sollte Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Der Verlust des Computers bedeutet nicht nur einen finanziellen Schaden. Die Diebe gelangen außerdem an die auf dem Computer gespeicherten Daten, was sehr große Probleme mit sich bringen kann. Möglicherweise haben es Kriminelle auch allein auf die Daten abgesehen, etwa wenn man am Urlaubsort ein ungesichertes WLAN nutzt. Wir geben 5 Tipps, wie man Notebook, Netbook und Daten im Urlaub schützt.

1. Daten sichern

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Nicht nur vor einer Urlaubsreise, sondern am besten regelmäßig sollten alle wichtigen Daten extern gesichert werden. Dabei kann man optische Datenträger wie CDs oder DVDs verwenden, externe Festplatten oder Online-Speicher im Internet. Die allerwichtigsten Daten sichert man am besten auf allen drei Wegen. Kostenlose Brennprogramme wie CDBrunerXP machen es leicht, Daten zu sichern. Vermutlich befindet sich sogar schon seit dem Kauf des Notebooks ein Brennprogramm auf dem Computer, die Hersteller von CD- und DVD-Brennern legen meistens ein Brennprogramm bei.

Netbooks, die typischerweise gar keine optischen Laufwerke eingebaut haben, können an einen externen Brenner angeschlossen werden. Die Ausgabe für einen externen Brenner kann man sich jedoch sparen, indem man die Daten vom Netbook auf einen zweiten Computer mit eingebautem Laufwerk kopiert und von dort aus auf CD oder DVD brennt.

Eine externe Festplatte per USB-Kabel an Notebook oder Netbook anzuschließen und zumindest den Ordner Eigene Dateien zu kopieren, ist zwar nur mit minimalem Aufwand verbunden. Besser ist es, Back-up Tools oder Synchronisierungssoftware zur regelmäßigen Datensicherung zu benutzen. Ein kostenloses Tool, das man sich anschauen sollte, ist Toucan. Übrigens: Beim Kauf externer Festplatten ist oft schon Back-up Software mit dabei.

Daten im Internet zu speichern, ist besonders dann zu empfehlen, wenn diese auf keinen Fall verloren gehen dürfen, selbst bei Hochwasser oder Hausbrand nicht. Die Übertragung der Daten zur Online-Festplatte erfolgt zwar meistens verschlüsselt, doch auf den Servern der Anbieter werden die Daten fast immer unverschlüsselt gespeichert. Deshalb sollte man seine Daten vor dem Back-up selbst verschlüsseln.

2. Daten verschlüsseln

Einige Windows Versionen bieten eine Möglichkeit zum Verschlüsseln von Daten zwar ohne die Installation zusätzlicher Programme an. Der Einsatz eines Tools wie TrueCrypt (Open Source) ist jedoch meist die bessere Wahl. Einfach, schnell und sicher verschlüsselt TrueCrypt alle Daten, die niemand anderes als man selbst sehen sollte. Ob für die lokale Speicherung oder als Vorbereitung für das Back-up auf der Online-Festplatte, das Gratis-Tool TrueCrypt ist eine gute Wahl.

3. Datenträger mit Verschlüsselung

Geht es um die sichere Speicherung von Daten auf externen Datenträgern wie Festplatten und USB-Sticks, kann man die Verschlüsselung gewissermaßen gleich mitkaufen. Spezielle externe Festplatten wie die Maxtor BlackArmor und USB-Speicher-Sticks wie die aus der JetFlash 220er Serie von Trancend bieten eine eigene Verschlüsselung an.

4. Sichere Schlösser und Taschen

Viele Notebooks haben einen sogenannten Kensington Lock. Gemeint ist damit eine Möglichkeit, über Ketten oder dünne Stahlseile den Computer ähnlich wie ein Fahrrad anschließen zu können, beispielsweise an einem Tisch. Spezielle Notebook-Taschen bieten Schutz Kriminellen, die selbst vor einem Aufschneiden von Taschen nicht zurückschrecken. Entsprechend verstärkte Taschen (wie man sie vielleicht schon für die Fotoausrüstung kennt) machen es den Kriminellen schwer.

5. Vorsicht in öffentlichen WLANs

Aktuelle Schutzsoftware wie ein Antivirenprogramm, eine Firewall und Anti-Spyware-Programme gehören sowieso auf jeden PC. Wer das Internet über öffentliche Hot Spots (etwa in Cafés) nutzt, muss allerdings zusätzlich aufpassen. Nicht nur im Urlaub bringen öffentliche WLAN Hot Spots die Gefahr mit sich, belauscht zu werden. Vertrauliche E-Mails, Passwörter und andere sensible Daten gelangen schnell in falsche Hände.

Die Tools Hotspot Shield und Cyberghost VPN bieten in den Gratisversionen einen zwar etwas langsamen, dafür aber sicheren Zugang zum Internet. Der Datenverkehr läuft dabei verschlüsselt über ein Virtual Private Network (VPN), sodass weder andere Gäste in einem Restaurant noch der Betreiber des WLANs spionieren können. Einen UMTS-Stick zum Surfen zu verwenden, ist sicherer. Bei einem Auslandsurlaub besorgt man sich am besten bei einem einheimischen Mobilfunkprovider eine SIM-Karte für einen Prepaid-Datentarif, der stundenweise oder über Tages-Flatrates genutzt werden kann. Das ist viel billiger als die SIM-Karte von zu Hause zu verwenden.

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