Deals

6 Tipps um aus der Grafikkarte die maximale Leistung herauskitzeln

Das aktuelle 3D Game ist zu langsam? Manchmal muss nicht gleich neue Hardware her. Die besten Tipps, um aus der vorhandenen Grafikkarte die maximale Leistung herauskitzeln zu können, haben wir hier zusammengestellt.

1. Vorbereitungen

Die Software und Treiber der Grafikkarte sollte auf dem aktuellsten Stand sein. Also sollte der User im Internet nach einer neueren Software Version Ausschau halten. Aber auch ein Blick auf, bzw. in den Rechner schadet nicht. Beim Grafik Tuning sollte man Wert auf eine ausreichende Kühlung der Grafikkarte legen. Daher sollte man alle Lüfter des Rechners reinigen und von Staub befreien. Hitzeprobleme äußern sich in der Regel durch grafische Darstellungsfehler oder Abstürze. Sollte es dennoch hierzu kommen, kann man überlegen einen zusätzlichen Lüfter zu verbauen.

Bezahlte Umfragen

2. Automatisches Tuning von AMD Grafikkarten

In vielen Fällen lassen sich ein paar Prozent Leistung durch ein automatisches Tuning durch die Grafikkarten Software herausholen. Bei AMD Grafikkarten geschieht dies über das Catalyst-Control-Center. Zunächst muss der User hier auf „Advanced“ und dann auf „Next >“ klicken. So erreicht man das Kontrollzentrum der Treibersoftware. Nun wählt man „Graphics Settings, ATI Overdrive“. Dort müssen zunächst alle Regler durch einen Klick auf das Symbol eines Schlüssels aktiviert werden. Anschließend erfolgt eine nochmalige Bestätigung. Das automatische Tuning wird durch die Option „Auto-Tune“ gestartet. Nach der Auswahl der Grafikkarte, startet das Tuning durch einen Klick auf „RUN“. Der eigentliche Vorgang dauert nun etwa zehn Minuten, und zum Schluss erscheint die Meldung „The Auto-Tune has completed successfully“.

3. Manuelles Tuning von AMD Grafikkarten

Wer über dieses Tuning hinausgehen möchte, der kann seine AMD Grafikkarte auch manuell tunen. Hierzu muss die Option „Enable ATI Overdrive“ in der Software der Grafikkarte aktiviert werden. Das eigentliche Tuning geschieht durch Übertakten der „CPU-Clock“. In Schritten von 10 MHz kann man sich hier an seinen neuen Takt heran tasten und anschließend mit „Test Custom Clocks“ überprüfen lassen. Erfolgreiche Änderungen werden über „Apply“ übernommen. Noch mehr Performance kann man mit einer Erhöhung der Taktrate des Grafikspeichers erreichen. Dies geschieht mit der Option „Memory Clock“ und sollte ebenfalls in 10 MHz Schritten durchgeführt werden.

4. Leistung überprüfen

Mit Benchmarks lassen sich die Leistung der Grafikkarte und damit auch das Ergebnis des Tunings überprüfen. Ein populäres Tool hierfür ist der 3D Mark Vantage, der mit DirectX-10-Effekten arbeitet. Vor und nach dem Tuning sollte man einen Testlauf mit 3D Mark Vantage machen.

5. Tuning von Nvidia Grafikkarten

Um Grafikkarten von Nvidia tunen zu können, benötigt man die richtige Software. Die meisten Tools funktionieren übrigens auch mit AMD Grafikkarten und können auch hier eingesetzt werden. Solche Tools sind zum Beispiel der RivaTuner 2.24 oder das ATITool 0.26. Beide Programme sind kostenlos und eignen sich zum Tuning von Nvidia und AMD Grafikkarten. ATITool kommt dabei mit fast allen Grafikkarten zu Recht, Ausnahme sind Grafikkarten mit ATI Radeon X1950 Pro Chipsatz. User von Windows Vista benötigen zum Gebrauch der Software die ATITool 0.27 Beta 4 Version. Mit allen Grafikkarten ab ATI-Radeon-8500 kommt der RivaTuner zu Recht.

6. Stabilität erhöhen

Um die Stabilität des getunten Rechners zu erhöhen, kann man bei Bedarf die Kühlung erhöhe. Dies kann mit einem zusätzlichen Front-Lüfter oder mit einem speziellen Kühlkörper für die Speicherchips der Grafikkarte erfolgen. Im Internet gibt es solche Grafikkartenkühler bereits unter 10 Euro.

Deine Meinung

Beliebte Beiträge

*Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben. Alle Preise inkl. MwSt.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. .