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Drei.to geht offline: Download-Seite stellt wegen Kinos.to Festnahmen Dienst ein

Der Untergang des Streaming-Portals kinos.to scheint in der zwielichtigen Community Eindruck hinterlassen zu haben. Nun ist es die Website drei.to, die die Konsequenzen aus den Hausdurchsuchungen und Ermittlungen gegen die kinos.to-Betreiber ziehen. Die Linksammlung für Downloads aller Art ist nun geschlossen. Die Begründung: den Verantwortlichen wird die Luft zu dünn, und sie wollen keine weiteren Ermittlungen riskieren.


Wo auf kinos.to „lediglich“ Links zu Kinofilmen per Stream zu finden waren, übertrug die Website drei.to, früher bekannt als 3dl.am, das Konzept gleich auf sämtliche Branchen. Download-Links zu Filmen, Musik, Computerspielen, und Co. konnten auf dem Portal herausgesucht werden. Doch dies gehört nun der Vergangenheit an, denn kürzlich haben sich die Betreiber dazu entschlossen, die Website zu schließen. Als Grund nannten sie die Ermittlungen gegen das Streaming-Portal kinos.to.

Drei.to geschlossen
Quelle: drei.to

Um eventuellen Gerüchten vorzubeugen, verdeutlichten die Verantwortlichen, dass der Internetauftritt nicht gehackt, verkauft, oder wegen bereits bestehender Ermittlungen geschlossen wurde. Das Beispiel kinos.to hätte lediglich gezeigt, dass nun gegen die Betreiber aktiv vorgegangen wird, und die Schließung des Portals die einzig sichere Lösung für Nutzer und Anbieter wäre. Erst vor rund zwei Monaten wurde das Projekt in die Hände des jetzigen Betreibers gelegt. Ob es nochmals zu einem Wechsel kommen wird, ließen die Verantwortlichen jedoch unbeantwortet.

Nun kehrt drei.to der Warez-Szene also komplett den Rücken, und einer der ältesten Anbieter verschwindet vom Markt. Eventuell ist der Generalstaatsanwaltschaft ein großer Schlag bei kinos.to und drei.to gelungen, doch der Weg ist noch weit. Schließlich existieren unzählige weitere Alternativen im Internet, die zumeist erst in den Augenschein der Ermittler treten, sobald sie eine große Community um sich gebildet haben. Es bleibt aktuell nur abzuwarten, ob sich auch andere Portale drei.to anschließen, und ihr Angebot vom Netz nehmen, bevor sie in den Fokus der Staatsanwaltschaft geraten.

Quellen: gulli.com, drei.to

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1 Kommentar
Paddii | 4. Jul 2011, 2:31
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Abbwarten und dann behaupten, die können die seite auch nur vorübergehend runtergefahren haben usw…
so eine seite macht nicht einfach ma so zu wegen einer anderen.
das hatt nichts zu sagen!

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