Gamer-Notebooks: Die Performance von portablen PCs für High-End Games optimieren

In der letzten Zeit sind die Verkaufszahlen von Notebooks weltweit nahezu explodiert und haben die Desktop-System bereits sogar überholt. Viele User entscheiden sich mittlerweile für einen tragbaren Rechner, da diese einfacher zu handhaben sind und man mit ihnen viel mobiler ist. Allerdings ist es besonders für die Gamer eher schwierig, die verschiedenen Spiele auf dem Notebook auch zum Laufen zu bekommen. Doch schafft hier die Optimierung der Performance Abhilfe.

Wer auf einem Desktop-Rechner spielt, und sich ärgert, dass seien Hardware nicht den Anforderungen der aktuellen Games entspricht, der kann einfach nachrüsten. Ander sieht es da bei den Notebook-Besitzern aus.

Alienware gamer notebook

Quelle: dell.com

Hier ist es gerade noch möglich, den Arbeitsspeicher zu erhöhen, doch CPU und auch die Grafikkarte lassen sich nur unter umständlichsten Bedingungen austauschen. Doch muss es nicht immer ein Hardware-Update sein, denn meist kann man auch durch die Optimierung der Performance-Einstellungen einiges erreichen.

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Mehr Performance durch Aufräumen des Notebooks

Zu aller erst stehen Updates der verschiedenen Treiber, besonders der Grafikkarte an. Darüber hinaus bieten die Hersteller wie ATI oder Nvidia spezielle Optimierungs-Tools, in denen sich per Schieberegler die Leistung einfach anpassen lässt. Danach macht man sich an die Deinstallation der nicht benötigten Programme, die auf den meisten Notebooks bereits von Anfang an vorinstalliert sind. Auch das Abschalten verschiedener Gimmicks, wie beispielsweise die Aero-Oberfläche unter Windows bringt einiges an Leistungssteigerung.

Alles abschalten, was nicht zum Spielen gebraucht wird

Wenn man unter „Start“ und „Ausführen“ „msconfig“ eingibt, kann man sich einen Überblick über die laufenden Anwendungen verschaffen. Hier kann man beispielsweise iTunes oder auch den Adobe Updater abschalten. Wer seinen Rechner während des Spielens vom Netz nimmt, kann sogar die Antivirusprogramme und die Firewall abschalten. Auch sollten keine weiteren Programme im Hintergrund laufen, wenn man spielen möchten.

Performance-Optimierung im Spiel selbst

Auch im Game selber lässt sich noch einiges an Performance heraus holen. Das beginnt bei der Auswahl der DirectX-Version. Hier empfiehlt es sich die 9er-Version. Und auch wenn es zu Einbußen bei der Qualität der Grafik kommt, sollte man die Einstellungen lieber auf „Mittel“ statt auf „Hoch“ setzen, damit man das gewünschte Game zumindest ruckelfrei spielen kann. Die Optionen „Antialiasing“ und „vsync“ können ebenfalls abgeschaltet werden. So erreicht man, auch ohne die Hardware nach zu rüsten, dass man auch aktuelle Top-Games auf dem Notebook spielen kann.

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