Kaspersky entwickelt Hardware-Virenscanner unabhängig vom Windows Betriebssystem

Kaspersky Lab hat ein Patent für einen Hardware-basierten Schutz von Computern erhalten. Mit eigener CPU und eigenem Arbeitsspeicher arbeitet der Virenscanner unabhängig vom Betriebssystem.

Virenscanner

Quelle: kaspersky.com

Das für seine Antivirussoftware bekannte und in Moskau ansässige Unternehmen Kaspersky Lab hat in den USA ein Patent für einen Hardware-basierten Schutz vor Schadprogrammen erhalten. Vereinfacht gesagt wird zwischen CPU und Festplatte eines Computers ein kleiner zusätzlicher Computer installiert, auf dem die Sicherheitssoftware von Kaspersky läuft.

Die Schutzlösung verfügt über eine eigene CPU und eigenen Arbeitsspeicher. Die Vorrichtung ist mit dem System-Bus verbunden oder wird im Controller der Festplatte integriert. Ist der Hardware Virenscanner installiert, kontrolliert es die Schreibzugriffe der Festplatte. Seine Virusdatenbank wird über das Internet aktualisiert.

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Der Hauptvorteil dieser Hardware Lösung besteht darin, dass sie kaum angreifbar ist. Selbst Rootskits und Bootkits können dem Hardware-Virenscanner nichts anhaben. Ein anderer großer Vorteil ist ganz praktischer Natur: Viele PCs werden durch die auf ihnen arbeitende Sicherheitssoftware ausgebremst. Die Sicherheitsfunktionen binden Hardware-Ressourcen.

Läuft die Sicherheitssoftware ganz unabhängig auf einem eigenen System, entfällt dieses Problem. Sogar eine eigene Stromversorgung kann angeschlossen werden. Eine herkömmliche Antivirensoftware kann jedoch zusätzlich wie bisher genutzt werden. Die jetzt patentierte Hardware-Virenscanner soll nicht nur auf Desktop-Rechnern zum Einsatz kommen, sondern auch auf Servern und spezialisierten Computern wie Geldautomaten für mehr Sicherheit sorgen.

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