Norton Internet Security 2012: Virenscanner, Sicherheitssoftware und Spam-Schutz

Die Sicherheitsexperten von Symantec haben ihre Software Norton Internet Security 2012 in der neuen Version noch einmal deutlich aufgewertet. Norton Internet Security 2012 ist weit mehr als ein reiner Virenscanner. Die Software untersucht das System nach Schwachstellen bei Programmen und Treibern, soll so vor Abstürzen und Performance-Verlust schützen. Die wichtigsten Neuerungen der 2012er Version von Norton Internet Security stellen wir hier vor.

Virenscanner und Sicherheitssoftware: Kein PC kommt mehr ohne aus. Einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt dabei Symantec mit seiner Norton Internet Security Software, die nun in der 2012er Version erhältlich ist. Die Neuerungen sowie die Vor- und Nachteile wollen wir hier vorstellen.

Die Installation

Obwohl das Gesamtpaket Norton Internet Security 2012 keineswegs klein ist, geht die Installation flott von der Hand. Selbst Einsteiger kommen problemlos zurecht. Gut: Der Nutzer kann wählen, ob er an „Quorum“ teilnehmen möchte. Entscheidet man sich hierfür, werden Daten an Symantec übertragen, die die Software künftig noch verbessern sollen.

Norten 2012
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Quelle: symantec.com

Skeptiker können diese Form der Datenübermittlung einfach deaktivieren. Eine Registrierung bei Symantec ist allerdings Pflicht – selbst wenn man nur die Testversion von Norton Internet Security 2012 installieren möchte. Das ist zwar ein kleines Manko, die eigentliche Registrierung dauert jedoch auch nur weniger Minuten und geschieht vollständig während des Installationsprozesses. Nach der Installation ist die Software sofort einsetzbar.

Das User-Interface

User, die schon einmal mit einer früheren Version von Norton Internet Security in Kontakt kamen, werden sich auch bei der 2012er Variante sofort heimisch fühlen. Das Hauptfenster erscheint weiterhin eher dunkel mit heller, gelber Schrift. Bei näherer Betrachtung fallen jedoch auch einige Unterschiede auf. Das Menü für Programm-Einstellungen wurde so beispielsweise neu gestaltet.

Norten 2012 Einstelungen

Quelle: symantec.com

Neu ist zudem auch ein Advanced-Menü. Auf Wunsch können User direkt in dieser erweiterten Ansicht starten. Insgesamt wirkt alles recht übersichtlich – übersichtlicher gar als bei den Vorgängerversionen. Das Hauptmenü von Norton Internet Security 2012 umfasst drei Punkte: Scan, Live Update und die oben beschriebene Advanced Ansicht. Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine weitere Programm-Leiste, über die man Zugriff auf andere Funktionen, wie etwa das Norton Online Backup hat.

Neue Funktionen

Zu den neuen Funktionen von Norton Internet Security 2012 gehört das Norton Management. Hierbei handelt es sich um eine Cloud-basierte Anwendung, die die zentrale Verwaltung von Norton-Produkten auf verschiedenen PCs ermöglicht. So können User, die mehr als einen Rechner administrieren möchten, per Fernwartung auf andere Computer zugreifen. Selbst der Zugriff auf Smartphones ist möglich. Vorab muss jedoch auf allen Clients ein entsprechendes Tool installiert werden.

Überarbeitet wurde Download Insight. Das Antivirus Tool untersucht nun neue Downloads nicht nur nach Viren, sondern überprüft zusätzlich, ob sich durch den Download bzw. die Installation Instablilitäten ergeben können. Norton Internet Security 2012 greift dabei auf die aus Quorum gewonnen Informationen zurück. Selbst schlechte oder instabile Treiber sollen so bereits vor der Installation identifiziert werden können.

Norten 2012 Startmenü

Quelle: symantec.com

Ein praktisches Tool ist der Norton 360 Startup Manager. Er übernimmt die Steuerung aller Anwendungen, die beim Start des Systems geladen werden. Nicht benötigte Programme können hierbei einfach deaktiviert werden. Wichtig für User des Google Chrome Browsers: Norton Internet Security 2012 unterstützt nun auch Nortons Safe Web bei Chrome. Lädt man eine Software über den Google Browser herunter, wird diese so automatisch überprüft – vor dem Download und an Hand der ermittelten Daten anderer User.

In einer neuen Version liegt nun System Insight vor. Die Version 2.0 zeigt grafisch welche Anwendungen besonders ressourcenfressend sind und gibt Einblick in die aktuelle Systemleistung. Auch das Thema Facebook ist bei Norton angekommen. Mit Norton Internet Security 2012 lässt sich nämlich nicht nur der eigene Rechner, sondern auch die eigene Facebook-Seite nach Viren oder Malware durchsuchen.

Die Performance

Trotz des weiter steigenden Funktionsumfangs kann sich die Performance von Norton Internet Security 2012 wirklich sehen lassen. Laut Benchmarks des CNET Labs wird die Gesamtleistung als gut eingestuft – einige Konkurrenzprodukte können es jedoch etwas besser. Im Alltagsbetrieb bremst das Sicherheitspaket den User jedoch kaum aus.

Norten 2012 Wartungsübersicht

Quelle: symantec.com

Die Bootzeit verlängert sich allerdings um knapp 12, die Shut-Down-Zeit um gut 4 Sekunden. Bei der Erkennung von Viren und Malware liegt Norton Internet Security 2012 gemäß der Ergebnisse von AV-Test.org jedoch in der absoluten Spitzengruppe. Insgesamt erreicht die Software 15 von 18 möglichen Punkten (unter Windows 7, Daten aus dem ersten Quartal 2011). Gut: Norton Internet Security 2012 lieferte keinerlei Fehlalarme. In der Spitzengruppe liegt die Sicherheitssoftware auch bei den Tests von AV-Comparatives.org.

Das Fazit

Ohne Zweifel gehört das Antivirus-Programm Norton Internet Security 2012 zu den besten Sicherheitspaketen auf dem Markt. Interessant sind die neuen Features für User, die mehrere Rechner administrieren und für User des Google Chrome. Virenerkennung und Gesamtperformance befinden sich bei Norton Internet Security 2012 in einem guten Gleichgewicht: Das System arbeitet zuverlässig, schränkt die System-Performance kaum ein und kann sogar helfen diese zu steigern (z.B. über den Norton 360 Startup Manager). Doch dies hat auch seinen Preis. Im offiziellen Online-Store kostet die Vollversion für bis zu drei PCs knapp 60 Euro.

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