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Review: Blackberry Curve 3G 9300 Smartphone im Test

Mit dem BlackBerry Curve 3G 9300 bringt der kanadische Hersteller Research In Motion (RIM) ein geradezu klassisches BlackBerry-Modell auf den Markt. Das Curve 3G 9300 hat ganz entgegen dem Trend keinen Touchscreen und wendet sich mit seiner soliden Ausstattung klar an die traditionelle BlackBerry-Kundschaft aus der Geschäftswelt.

Das BlackBerry Curve 3G 9300 ist der Nachfolger des beliebten Blackberry Curve 8500, das unter anderem ohne UMTS und schnelles WLAN-n auskommen musste.

Balck Berry Curve 3G 9300 Vorderansicht Silber
Quelle: blackberry.com

Laut dem amerikanischen Technikblog techradar.com, der das BlackBerry Curve 3G 9300 bereits genau unter die Lupe nehmen konnte, leistet sich RIMs neues Mittelklasse-Smartphone nur wenige Schwächen.

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Gehäuse

Auf den ersten Blick würde man das BlackBerry Curve 3G 9300 kaum für ein brandneues BlackBerry-Modell halten. Das 480 x 360 Pixel auflösende Display und die klassische QWERTZ-Tastatur sind wie gewohnt in einen chromglänzenden Plastikrahmen eingefasst, die Kunststoff-Rückseite wurde mit einer Struktur versehen. Zwischen Bildschirm und Tastatur sitzen wie beim Vorgänger vier Tasten und das optische Trackpad.

Black Berry Curve 3G 9300 Verschiedene Seiten Ansichten Silber
Quelle: blackberry.com

Das Curve 3G 9300 besitzt einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss und einen Mini-USB-Port für den Kontakt zum Computer. Außerdem befindet sich eine Reihe von Tasten für die Kamera und den Media-Player am Gehäuse. Die Funktion einer seitlich angebrachten Taste lässt sich sogar frei belegen. Die Kamera auf der Rückseite ist mit einer Auflösung von nur 2 MP leider nur für einfachste Schnappschüsse geeignet.

Betriebssystem

Research In Motion macht auch bei der Bedienung des BlackBerry Curve 3G 9300 keine Experimente. Das Interface ist jedem, der schon einmal ein BlackBerry in der Hand hatte, vertraut und bietet die bekannten Komfortfunktionen wie Shortcuts zu den wichtigsten Programmen. Im Gegensatz zu stärker grafisch orientierten Systemen gibt es beim BlackBerry noch viele textbasierte Menüs, was die Einarbeitung weniger intuitiv macht.

Auch das Verfassen einer neuen E-Mail oder SMS ist laut techradar.com nicht so einfach wie bei anderen Smartphones, weil der entsprechende Befehl tief in einem Menü versteckt wurde. RIM hat aber bereits ein Betriebssystem-Update in Aussicht gestellt, das sich mit mehreren Homescreens, Widgets und tiefergehenden Individualisierungs-Optionen mehr an Android orientieren wird.

Internet und Multimedia

Die BlackBerrys sind nicht gerade bekannt für besonders leistungsfähige Internet-Browser. Das ist leider auch beim BlackBerry Curve 3G 9300 nicht geändert worden. Das Internet-Erlebnis leidet außer unter dem langsamen Browser auch unter dem kleinen Bildschirm. Die Navigation per optischem Trackpad gelingt zwar relativ gut, trotzdem sind Links bei kleinen Zoomstufen mitunter nur schwer zu treffen.

Black Berry Curve 3G 9300 Silber Vorder-Seitenansicht
Quelle: bleckberry.com

Auch als Multimedia-Geräte sind die BlackBerrys nicht eigentlich gedacht. Das bestätigt der Media-Player des BlackBerry Curve 3G 9300, der nur die nötigsten Grundfunktionen bietet. Immerhin lassen sich automatisch und manuell Playlisten erstellen. Lobenswert sind die drei Transport-Tasten an der Stirnseite des Curve 3G 9300, mit denen sich der Player auch blind bedienen lässt.

Fazit

Das BlackBerry Curve 3G 9300 ist ein solides Mittelklasse-Smartphone, das mit BlackBerry-typischen Tugenden wie Push-E-Mail und anderen sinnvollen Businessfunktionen glänzt. Wer ein Multimedia-Handy mit hochauflösendem Touchscreen und leistungsfähiger Kamera sucht, muss sich bei anderen Herstellern umsehen. Für einen Preis von etwa 280 Euro bekommt man mit dem neuen Blackberry Curve 3G 9300 aber einen guten Einstieg in die Welt der Business-Smartphones. Das kommende Update auf BlackBerry OS 6 wird die Möglichkeiten des neuen BlackBerry außerdem noch deutlich erweitern.

1 Kommentar
Hanna Altpeter | 18. Jul 2011, 13:26
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Hallo.
Ich hab mir grade dieses Smartphone von dem die Rede ist bestellt. Ich hab eigentlich bis jetzt nur gutes über das BlackBerry gehört, aber jetzt habe ich so meine Zweifel durch diesen Bericht. Ich wollte das BlackBerry weil es mir zum einen günstiger erscheint als viele andere Smartphones, die wesentlich weniger können von Ausdauer und Design und zum anderen weil ich viel schreibe und mit Touchscreen nicht sonderlich gut klar komme, was ich festgestellt habe mit einem I Phone eher schwierig ist, so finde ich. Ausserdem sieht man nur noch Leute mit dem I Phone herum laufen und ich wollte nicht der Maße angehören. Deswegen hoffe ich, dass mein BlackBerry trotz der schlechten Kritik funktioniert und begeistert.
Mit freundlichen Grüßen
Hanna Altpeter

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