Review: PlayStation Plus – Der Online-Games Abo-Dienst von Sony im Test

Seit knappen drei Monaten ist der neue Bezahl-Dienst Playstation Plus verfügbar. Das kostenpflichtige Upgrade des Playstation Networks bietet, neben den Network-Spielen, auch alte PS One-Klassiker, automatische Update-Downloads und ein breites Angebot an Demo-Versionen. Doch was bietet das Service-Puls für Mitglieder sonst noch und lohnt es sich, das Abo für Playstation Plus ab zu schließen? Wir beleuchten das Angebot näher und klären offene Fragen.

Mit Playstation Plus will Sony neue Akzente setzten, den Kunden Mehrwert bieten und den Konkurrenten Microsoft mit dem Live-Network in die Schranken weisen. Doch was kann das Angebot wirklich?

Paystation 3 Plus Screenshot
Quelle: playstation.com

Welche Features gibt es bei Plus, die es beim kostenlosen Playstation Network nicht gibt? Wir nehmen den Premium-Dienst für die Konsole von Sony unter die Lupe und zeigen auf, was der Service kostet, was er kann und für welche User er sich wirklich lohnt.

Bezahlte Umfragen

Die Kosten

Wenn man die Systemsoftware der Playstation 3 mit dem Firmware-Update 3.40 versorgt hat, steht der Premium-Dienst Playstation Plus zur Verfügung. Darüber hinaus ist ein bestehendes PS-Network-Konto notwendig. Wenn alle Punkte erfüllt sind, kann man sich entscheiden, ob man sich für 90 Tage an den Dienst bindet, was 14,99 Euro kostet, oder sich direkt das Jahres-Abo zulegt. Dieses schlägt dann mit knappen 50 Euro zu Buche. Rechnet man die Kosten auf einen Monat herunter, ergibt sich jedoch ein nicht allzu großer Unterschied von gerade einmal knappen 80 Cent.

Die Möglichkeiten

Wer sich für die Premium-Mitgliedschaft bei Playstation Plus entscheidet, wird von Sony mit monatlich wechselnden Angeboten versorgt. Dazu zählt, neben zwei PS 3- oder PSP-Mini-Games, ein Playstation One Spiel. Diese Games können jedoch nur solange gespielt werden, wie die Mitgliedschaft läuft. Des Weiteren bekommt man als Abonnent jeden Monat zwei sogenannte Premium-Avatare für das Network-Profil, als auch zwei dynamische Designs, mit denen man das persönliche Menü der Playstation 3 anpassen kann. Add-Ons für einige Spiele sind günstiger oder gar kostenlos zu haben und auch die neusten Demo- und sogar Beta-Versionen sind zugänglich.

Die Fehler

An sich klingt das Premium-Angebot von Sony recht gut, doch auch hier gibt es einige Dinge, die noch nicht verfügbar sind. Darunter zählt zu allererst sicherlich das sogenannte Party-System, dass es bereits bei der Konkurrenz von Xbox Live gibt. Und auch der bereits vehement geforderte Cross-Game-Chat ist noch nicht verfügbar. Mit dieser Funktion ließen sich von den jeweiligen Spielen unabhängige Chats mit anderen Playstation 3-Besitzern führen. Wann diese Funktion kommt und ob sie dann auch nur für Playstation Plus-Mitglieder verfügbar sein wird, steht bislang jedoch noch in den Sternen.

Das Ergebnis

Wenn man die verschiedenen Downloads und den Zusatz-Content zusammenrechnet, ergibt sich ein Gesamtwert von etwa 200 Euro auf das gesamte Jahr des Playstation Plus-Abos. Abzüglich den Abo-Kosten von 50 Euro ergibt sich so ein deutlicher Gewinn. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es sicherlich einige Spiele und viele Features gibt, die nicht für jeden gleichermaßen interessant sind. Für Playstation 3-Besitzer, die jedoch öfters im PS-Store unterwegs sind und auch auf ältere Klassiker stehen, ist der Premium-Dienst sicherlich interessant. Dass man den bereits heruntergeladenen Content jedoch nach Ablauf des Abos nicht mehr nutzen kann, spricht gegen Playstation Plus. Insgesamt gesehen muss also jeder Interessent für sich selber abwägen.

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