Sorry IE9 und Firefox, ich wechsle zum Google Chrome Browser

Diese Woche stand im Zeichen des Wettkampfes der Web-Browser: Google veröffentlichte die 10.Version von Chrome, Microsoft kündigte das Veröffentlichungsdatum des Internet Explorer 9 für den 14. März an, und Firefox stellte den Firefox 4 Release Candidate zum Download bereit. Passend dazu hier einen Überblick warum der Browser von Google am meisten Potenzial hat.

Instant-Suche und Uni-Adress-Leiste

Einer der stärksten Features des Chrome Browsers ist die Verschmelzung von Such-Feld und Adress-Leiste. Dadurch wirkt der Browser einfach und praktikabler als der Internet Explorer und Firefox.

Google Chrome Browser
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Quelle: preisgenau.de

Zwar kann man in die Adress-Leiste des Firefox Browser ebenfalls Such-Keywords eingeben, allerdings benötigt Mozilla hier eine gefühlte Ewigkeit, um zu verstehen, ob die Eingabe eine URL oder ein Keyword ist. Google Chrome geht noch einen Schritt weiter und bietet die Google Instant Suche direkt im Browser an. So muss man nicht nicht Google.de aufrufen, um eine Suchanfrage zu starten, sondern der Browser ist die Suchmaschine.

Schnelligkeit und Stabilität

Die markantesten Eigenschaften des Google Chrome Browser sind: Schnelligkeit und Stabilität. Während der Firefox gefühlt aller 30min mindestens einmal abstürzt, hat Google jeden Browser-Tab in einen eigenen Prozess ausgelagert. Beim Einfrieren eines Tabs stürzt somit nicht der komplette Browser ab. Zwar bietet Firefox ab Version 4 dieses Feature ebenfalls, allerdings lief bei uns in einem ersten Test der Release Candiate relativ langsam.

Web Store und Web Apps

Im Dezember wurde das Chrome Web Store eröffnet. Auch wenn die Anzahl der Apps im Moment noch recht überschaubar ist, gilt die Seite als Schaufenster für besonders innovative Anwendungen. Das Praktische: Wenn Ihr mit Chrome surft, habt Ihr die Seite immer gleich griffbereit. Neben den Google Webstore bietet Chrome wie Firefox, die Möglichkeit, über Extentions den Browser zu individualisieren. Hier zeigt sich, das fast alle Standard-Plugins für den Firefox auch bereits für Google Chrome vorhanden sind.

Angeheftete (Pinned-) Tabs

Unter dem Stichwort „Pinned Tabs“ lassen sich mit Symbolen für bestimmte Webseiten praktische Shortcuts zu Euren Lieblingsseiten erstellen. Beim Internet Explorer 9 lassen sich die Symbole (Tabs) nur in die untere Windows-Taskleiste pinnen. Bei Chrome und Firefox könnte Ihr die Tabs dagegen auch im Browser selber verstauen. Bei Firefox funktioniert das allerdings nur für bestimmte Webseiten. Mit Chrome lässt sich dagegen jede App und Webseite als Pinned Tab in die obere Browserzeile integrieren.

Bildschirmfläche

Der Internet Explorer 9 gibt den Webseiten die größte Bildschirmfläche. Dafür werden aber die Browserfunktionen sehr eng in eine Zeile gedrängt. Bei Firefox und Chrome bleibt dafür mehr Platz für eine übersichtliche Anordnung der Bedienelemente. Chrome unterscheidet sich zum Firefox und Internet Explorer auch darin, das Bedienelemente wie die Adress-Leiste und deren Inhalt größer und damit benutzerfreundlicher dargestellt werden.

Die Lesezeichen-Leiste

Sowohl Firefox als auch Chrome bieten eine Lesezeichen- Leiste, mit der Ihr Eure wichtigsten Webseiten auf einen Blick überschauen könnte. Chrome bietet darüber hinaus aber auch die Möglichkeiten, die Leiste per Shortcut (Shift+ Strg+B) ein- und auszublenden und die Bookmarks über den Google Account automatisch mit verschiedenen PCs zu synchronisieren. Ein Plugin ist hierfür also nicht mehr notwendig.

Auto-Synchronisation

Eines der, aus meiner Sicht, stärksten Features des Google Chrome Browser ist die Auto-Synchronisation von Bookmarks, Themes, Addons etc. Wenn diese Option im Browser aktiviert ist, prüft Chrome zum Start, ob auf einem anderen PC, neue Bookmarks angelegt, neue Plugins installiert oder ein neues Theme installiert wurde. Ist das der Fall, werden die Änderungen in den aktuellen Browser übernommen ohne das dabei das Surfen beeinträchtigt wird. Das praktische daran ist, Google speichert nicht nur Bookmarks in der Cloud, sondern eben auch die Grund-Einstellungen des Browsers.

Ausblick

Da sich viele Browserfunktionen ähneln, sind es vor allem subjektive Kriterien, die bei der Wahl des Webbrowsers entscheidend sind, während es recht wenige Alleinstellungsmerkmale einzelner Browser gibt. Trotzdem würden wir die hier begonnene Liste gerne in Zukunft ausbauen. Nicht nur für Chrome, sondern auch für den Internet Explorer 9, Firefox 4, Safari und Opera. Dabei freuen wir uns auch über Eure Anregungen. Was ist Euer Lieblingsbrowser, und warum gebt Ihr ihm den Vorzug vor der Konkurrenz?

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40 Kommentare
Sorry IE9 und Firefox, ich wechsle zum Google Chrome Browser
sim | 13. Mrz 2011, 15:05
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Was zahlt google denn so?

ok, eure website gibt an: ihr kommentar ist zu kurz! wow hab ich ja noch nie gesehen sowas. was für ein unsinn, dann gibts eben unsinnstext wie diesen von mir.

Mido | 13. Mrz 2011, 15:08
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Das ist so ein großer Mist!
Mehr Werbung geht wohl nicht. Echt Armseelig Preisgenau. So genau seid ihr wohl doch nicht.

Ich werde diese Seite auch nicht mehr besuchen, sorry Preisdaneben! :-D

Also bye bye und schämt euch!

AlfonsKraut | 13. Mrz 2011, 15:09
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„Während der Firefox gefühlt aller 30min mindestens einmal abstürzt“

Das ist wohl Unsinn.

Uwe | 13. Mrz 2011, 15:09
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Ja, alles ganz toll, aber nach wie vor lebt Google von der Werbung und der Gebrauch des Chrome hilft denen, ihre Trefferquote der ja doch als nervig empfundenen Werbung zu verbessern. Der Goodboy Staus von Google ist längst passe. Google ist eine Datenkrake mit einer immensen Macht. Und bei solchen Szenarien werde ich paranoid und setzte auf unabhängige Techniken. Der Fox bleibt trotz seiner Unzulänglichkeiten der Browser meiner Wahl. Nur Opera könnte eine Alternative sein.

admin | 13. Mrz 2011, 15:11
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@sim: Es ist ja kein Werbe-Beitrag. Ich selber habe lange Zeit den Firefox Browser genutzt und bin vom 4.0 Release Candiate mehr als enttäuscht. Die Probleme der vorhergehenden Version wurden größtenteils nicht gelöst. Mich nervt es zum Beispiel tierisch, das die meisten Plugins mit neuen Versionen des Browsers nicht kompatibel sind, vordergründig. Wenn man in der Install-Datei des Plugins den Max. Wert einfach verändert lässt sich das Plugin normal weiternutzen. Tut mir leid, aber ich habe vom Firefox 4 einfach mehr erwartet. Der Browser wird zur lahmen Ente.

Firesurfer | 13. Mrz 2011, 15:34
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Nun ja… wenn man Googles Chrome auch gleichzeitig verschlüsseln und anonymisieren könnte, würde ich ihn vielleicht auch nehmen. Aber da man das nicht kann und ich Google mein Nutzerverhalten, Daten etc. nicht gleich in den Rachen werfen möchte, bleibe ich bei Firefox. Zumal ich auf dem Mac im Release Candidate ein stabile Version habe.

Sorry Google.

Marcus | 13. Mrz 2011, 15:46
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Der Artikel ist zwar recht lesenswert, allerdings fehlt mir, gerade in Bezug auf Googles Chrome der Aspekt der Sicherheit und der Datensammlung. Mag sein, dass Firefox langsamer ist, aber Chrome als den Allheiligen Browser darzustellen ist doch ein klitzekleines bisschen unreflektiert, oder?!

admin | 13. Mrz 2011, 15:47
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@AlfonsKraut: Bei mir ist das wirklich so und David hat ja „gefühlt“ geschrieben, also auf gut Deutsch heißt „Er stürtzt einfach zu häufig ab“. Wenn ich zum Artikel für Preisgenau.de bearbeite muss ich den Google Chrome Browser nehmen, weil Firefox z.B. immer abstürzt. Mozilla hat ja bereits selbst bestätigt das der Browser häufig flötten geht und einen „Anti Crash-Schutz“ eingebaut. Sicherlich werden für die Probleme, die ich persönlich habe, irgendwelche Plugins verantwortlich sein. Aber he, wenn ich ein Auto kaufe, sollten die Bremsen dann noch funktionieren, wenn ich verchromte Felgen drauf habe und das ist beim Firefox einfach nicht der Fall.

Lexi | 13. Mrz 2011, 15:49
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>>“Eines der, aus meiner Sicht, stärksten Features des Google Chrome Browser ist die Auto-Synchronisation von Bookmarks, Themes, Addons etc. “
Diese ganzen Automatismen sind genau der Grund, warum ich Chrome nie nutzen würde. Ich will genau wissen, wann ich mir welche Updates usw. aufspiele, und schon gar nicht will ich, dass meine Einstellungen in der „Cloud“ gespeichert sind (und natürlich zur Auswertung durch Google bereit stehen). „Don’t be evil“? Dass ich nicht lache. Diese Spielereien sind verführerisch bequem, aber haben nur einen Zweck: den Nutzer durchsichtig machen, um ihn zum Benutzten machen zu können.

admin | 13. Mrz 2011, 15:52
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@All. Der einzige Grund, den Chrome Browser nicht zu nutzen bzw. Firefox oder IE ihm vorzuziehen, ist, das er von Google kommt und ich nicht meine Daten an Google geben möchte. Das ist aber eigentlich etwas, was nicht mit dem Browser an sich zu tun hat. Sorry aber Firefox wird eine Lame Duck. Schon alleine, die Schriftgröße die Mozilla für die Adress-Leiste verwendet zeigt, das die keine Ahnung von Usability haben. Mir scheint, als würde Mozilla gerade mit internen Struktur-Problemen kämpfen als sich auf die Entwicklung eines wirklich guten Browsers zu konzentrieren.

P.N. | 13. Mrz 2011, 15:53
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Angeheftete Angeheftete (Pinned-) Tabs hin oder her, die Firefox-Addon „Smart Bookmarks Bar“ und „Read it later“ machen solche Konstruktionen – ja sogar umständliche Favoritenordner – eigentlich überflüssig.

Wer dann noch die Add-Ons „is.gdCreator“ für die Erzeugung Kurz-URL und den „PicBox Uploader“ für das blitzschnelle uploaden von Bildern auf einen unkomplizierten Image-hoster hat, ist dann der Surfkonkurrenz in Bloggs und Foren endgültig immer einen Schritt voraus…

admin | 13. Mrz 2011, 15:57
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@Lexi: Ich arbeite auf 4-5 Computern parallel und habe wirklich keine Lust, meine Zeit damit zu verschwenden bei jedem Rechner jetzt wieder eine Einstellung zu ändern, die ich bereits geändert habe oder neu ein Bookmark suchen. Oder ein Plugin nachzuinstallieren. Ich persönlich finde, dass das wirklich eines der coolsten Features von Chrome überhaupt ist. Verlinkbare Einstellung, wie geil ist das denn. Und das zeigt auch welche Vorteile Chrome OS bringen wird und welche Nachteile ein Browser ohne Cloud-Ansatz hat.

Hardcastle | 13. Mrz 2011, 15:59
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Also Firefox stürzt bei mir gar nicht ab. Liegt aber wahrscheinlich daran das ich mit Ubuntu Linux unterwegs bin.
Aber jeder wie er will, dafür haben wir ja schließlich die Qual der Wahl.
Ich will niemandem vorschreiben, was er gut finden soll.
Das wichtigste ist, wie oder ob der Benutzer damit umgehen kann.

admin | 13. Mrz 2011, 16:02
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Ich habe den ersten Kommentar zu diesem Beitrag aus Gewohnheit im Firefox freigeschaltet. Der Browser scheint den Prozess nicht ganz kapiert zu haben und lies ihn in einer Endlos-Schleife laufen. Ergebniss war 130 Datenbank-Abfragen pro Sekunde und kurzzeitiges Down der Seite. Mehr muss ich glaube ich nicht dazu sagen.

admin | 13. Mrz 2011, 16:05
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@Hardcastle: Wie viele Plugins hast du den installiert. Das wäre ja ein Traum. Aber selbst wenn man schlecht programmierte Plugins hat, kann nicht sein, das deswegen der Browser ständig flötten geht.

MG | 13. Mrz 2011, 16:12
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Firefox ist der größte.

Nie wird das passieren was in der Überschrift steht

Crass Spektakel | 13. Mrz 2011, 16:16
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> Während der Firefox gefühlt aller 30min mindestens einmal abstürzt,
> hat Google jeden Browser-Tab in einen eigenen Prozess ausgelagert.

Häh? Firefox stürzt ab? Treibt sich der Autor ohne Präservativ auf zu vielen schlüpfrigen Seiten herum? Ist sein CPU-Lüfter im Eimer? Leidet sein Mainboard unter defekten Kondensatoren?

Ich habe gerade auf meinem Hauptrechner im Windows-Anwendungs-Protokoll nachgesehen wann mein Firefox zum letzten Mal abgestürzt ist. Das war Dezember 2009. Davor zuletzt 2007. Das deckt sich übrigens grob betrachtet mit den rund 200 von mir betreuten Arbeitsplätzen.

Zugegebenermassen setze ich No-Script ein um externe Sachen wie Facebook, Google-Analytics, diverse Werbeeinblender usw. zu blockieren – ich muß mir ja nicht mutwillig Virenschleudern aus Rußland über Googlewerbung in mein Surfvergnügen einblenden lassen. Aber Youtube&Co selber dürfen sehr wohl voll ran. Und wie gesagt, zwei Abstürze in vier Jahren.

Klarer Fall von PEBCAK.

Tom | 13. Mrz 2011, 16:16
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Zitat: „Während der Firefox gefühlt aller 30min mindestens einmal abstürzt, hat Google jeden Browser-Tab in einen eigenen Prozess ausgelagert.“ Ich habe den Firefox seit „gefühlt“ Ewigkeiten auf dem Rechner, nicht ein Absturz war zu verzeichnen.

Diese Erfahrungen teilen viele meiner Freunde und Bekannten. Insofern nenne ich diese Aussage „hanebüchen“ und da „Google“ durchaus im Bereich „Schnüffler“ zu verorten ist, sehe ich absolut kein Potential in „Chrome“ und bleibe lieber beim „Fuchs“.

admin | 13. Mrz 2011, 16:17
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@Mido: Was stört dich denn an dem Beitrag konkret. David hat ja nicht einen Vergleichsbeitrag gemacht, sondern lediglich einen persönlichen Kommentar geschrieben, warum aus seiner Sicht Chrome am meisten Potenzial hat. Also was stört dich konkret? Kleiner Side-Kick, wenn Chrome innerhalb von nicht mal 2 Jahren einen Marktanteil von 17% in Europa erreicht, darf man doch sowas schreiben dürfen und mal drüber nachdenken, was bei Firefox falsch läuft.

Hallochen | 13. Mrz 2011, 16:21
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Sorry, aber der Kommentar vom admin ist ziemlicher Blödsinn (ich entschuldige mich für die Verletzung der Nettiquette :-). Dass einige Plugins noch nicht kompatibel sind, ist ja wohl klar. Der Firefox4 ist aber immer noch nicht endgültig veröffentlicht. Von daher ist es wohl sehr logisch, dass einige Plugins noch nicht kompatibel sind. Und der Ausdruck „lahme Ente“ ist wohl einer subjektiven Laune des Kommentators entsprungen. Die von mir getesteten Vorabversionen sind bedeutend! schneller als die 3-er Varianten. Überhaupt stellt es wohl einen sehr groben Schnitzer dar eine Endversion (Chrome 10) mit einer immer noch nicht endgültig freigegebenen Firefox-Version zu vergleichen.
Die von mir genutzten Plugins sind im Übrigen schon alle auf die 4er-Version angepasst (mir fehlt nichts) Die Community macht’s möglich. Die anderen werden alsbald folgen. Fazit wäre also: Geschätzte 3-4 Wochen gibt es noch evtl. Probleme mit ein paar Plugins, die nicht angepasst sind, wenn der Firefox 4 dann freigeben ist. Die Schnelligkeit ist aber bedeutend verbessert worden.

Und zu guter Letzt mein Haupt-Negativ-Kriterium was Chrome angeht: ich liebe keine Spionageprogramme und die Konzerne, die dahinterstehen.

admin | 13. Mrz 2011, 16:22
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@MG: Es passiert aber gerade. Chrome hat einen Marktanteil von 10% weltweit und 17% in Eurpa. Jungs lasst euch das doch mal auf der Zunge zergehen in 2-3 Jahren aber die das geschafft. Aber ganz ehrlich ich wäre GLÜCKLICHER WENN CHROME VON MOZILLA KOMMEN WÜRDE. Ich hoffe das zeigt meine/unsere Einstellung am deutlichsten. Wir schreiben keine Werbe-Beiträge.

admin | 13. Mrz 2011, 16:24
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@Hallochen: Ja bezogen auf die 4.0 Version ist das ja richtig. Ich meinte aber z.B. Firefox 3.5. zu 3.6 etc. Ich muss da jedesmal in den Install-Dateien irgendwas umschreiben.

Crass Spektakel | 13. Mrz 2011, 16:29
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> Ich arbeite auf 4-5 Computern parallel

Was ja eher FÜR den Firefox spricht, oder laufen alle Rechner auf exakt dem gleichem Betriebssystem? Hier am Tisch sinds auch vier Rechner, alle unter was anderem (XP, W7, Debian, Ubuntu Netbook) und dank Firefox habe ich sämtliche Einstellungen genau einmal und alles bedient sich gleich.

> und habe wirklich keine Lust, meine Zeit damit zu verschwenden bei
> jedem Rechner jetzt wieder eine Einstellung zu ändern, die ich bereits
> geändert habe oder neu ein Bookmark suchen.

Das kann ich verstehen, ich habs dadurch gelöst daß ich das Profil ins Netz gelegt habe in %APPDATA%\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\profiles.ini:

[General]
StartWithLastProfile=1

[Profile0]
Name=default
IsRelative=0
Path=P:\Firefox.profile

> Oder ein Plugin nachzuinstallieren.

Das ist mit obiger Zeile auch erledigt, ditto Bookmarks, Settings uswusf. Geht übrigens schon Netscape 2 so.

> Ich persönlich finde, dass das wirklich eines der coolsten Features von
> Chrome überhaupt ist. Verlinkbare Einstellung, wie geil ist das denn.

Chrome ist – bis auf die rücksichtslose Datensammelwut und der Mangel an einer gleichwertigen No-Script-Alternative – wirklich der derzeit zweitvielversprechenste Browser wenn man nur solo an einem Rechner arbeitet. Wem die Datensammelwut auf den Keks geht nimmt die gehärtete Alternative Iron, basiert auf dem Chrome-Sourcecode aber befreit von sämtlichen Spionageplugins.

> Und das zeigt auch welche Vorteile Chrome OS bringen wird und
> welche Nachteile ein Browser ohne Cloud-Ansatz hat.

Cloudgespeicherte Daten kann mein Firefox schon seit 2008, da ist nichtmal der Kniff mit der profile.ini notwendig. Ich verwende unterwegs die Ubuntu One Cloud weils die Plugins auch für Windows gibt und Daten bis 5GB gratis sind (fast mein gesamtes Homedirectory liegt da drin, inklusive einiger MP3 usw.). Unter Ubuntu ist das Ding sowieso vorinstalliert, unter Windows klickt man einmal auf „Install me“ und fertig, keine Konfig nötig.

Hardcastle | 13. Mrz 2011, 16:31
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@admin
7 Plugins und 4 Erweiterungen, ist wahrscheinlich eher wenig, aber mir reicht es.
Wetter und Mail sind ja schon in einer Taskleiste drin.
Aber, wie gesagt, unter Linux nie Probleme gehabt.
Würde mich aber auch stören, wenn mein Browser öfter versagt.
Und wenn man ein Problem mit der Datenkrake Google hat, einfach nicht benutzen. Dafür gibt es eben alternativen.
Ich sehe in dem Artikel auch nirgends einen Hinweis auf eine Werbung für Chrome, ist meiner Meinung nach ein Erfahrungsbericht. Aber gut, wer Google nicht mag, soll es eben lassen.
Die Frage am Ende war ja :“Was ist Euer Lieblingsbrowser, und warum gebt Ihr ihm den Vorzug vor der Konkurrenz?“

Crass Spektakel | 13. Mrz 2011, 16:37
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Der größte Mangel an Firefox (und das größte Potential für Chrome oder Opera wenns das mal gäbe) ist das Fehlen serienmässiger MSI-Pakete. Damit kann man zentral für viele Windowsrechner eine Aktualisierung managen, einfach in den MSI-Update-Order am Server und beim nächsten Reboot des Clients hat dieser automatisch den neuesten Firefox. Es geht auch ohne aber macht mehr Arbeit und ist fehlerträchtiger. Derzeit muß man sich MSIs in veralteten Versionen von Dritt- und Viertanbietern zusammenkratzen.

Der größte Mangel an Chrome ist die Datensammelwut – einfach mal tcpdump oder wireshark mitlaufen lassen und richtig gruseln. Aber dafür gibts basierend auf Chrome-Sourcecode den Iron-Browser und den kann man bedingungslos empfehlen. Den gibts auch für viel mehr Plattformen.

manacur | 13. Mrz 2011, 16:57
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Als journalistischer Berater sollte der Umgang mit ‚das‘ und ‚dass‘ eigentlich bekannt sein. 1x im Text ginge ja noch, aber mehrmals ist eindeutig zu viel.

Nico | 13. Mrz 2011, 17:04
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Ich hab den IE, Firefox und Chrome installiert und nutze zur Zeit fast ausschließlich Chrome. Die Geschwindigkeit ist einfach klasse und wie oben schon erwähnt: Der gesamte Browser stürzt nie ab; wenn überhaupt nur einzelne Tabs und das so gut wie nie. Firefox ist bei mir ständig abgestürzt.

Klar, google sammelt Daten, dafür haben sie die beste Software und Internetdienste wie google earth, google maps, google mail, news, youtube. Und die personalisierte Werbung stört mich nicht im geringsten, im Gegenteil: So stößt man auf interessante Sachen, von denen man ansonsten nie etwas gehört hätte. Es ist ja immer noch meine Entscheidung, ob ich auf einen Werbebanner klicke oder nicht.

Außerdem: Irgendwie muss ja der Speicherplatz von google mail finanziert werden und die Karten aktualisiert werden und und und……..

Bei anderen Mail Diensten gibt es 50mb Speicherplatz….. Was will man damit anfangen??? Das reicht noch nicht mal für die Emails, geschweige denn als Datenspeicher, auf den man von überall aus zugreifen kann. Es sei denn, alle Daten vom google Konto sind gelöscht…. Doch das ist ne andere Geschichte…..

Han Solo | 13. Mrz 2011, 18:15
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Browser mit Win7

Gut, das Firefox auch mal ganz innovativ war und auf meinem PC der Hauptbrowser ist so, aber auch ich bin auch davon weg. Seit einiger Zeit ist man irgendwie nicht mehr innovativ dort und auch selbst mit dem neuesten FF4 nicht wirklich besser geworden (Trotz unzähliger Beta-Versionen hechelt man nun mittlerweile der Konkurrenz hinterher und erreicht sie gar nicht mehr!) … sind die Gründe warum er eben nicht mehr „mein Lieblings-Browser“ ist.

Daraufhin war Opera einige Zeit mein Ding, doch die ebenfalls bekannten Probleme (z.B. mit CMS und der Darstellungsschwierigkeiten mancher Seiten seit Ewigkeiten) haben auch mir diese Alternative abspenstig gemacht.

Safari war der Nächste. Hier kann ich wenig Negatives sagen, außer dass er einfach eben sehr nach Mac ausschaut und die etwas verspielte Seitenvoranzeige hat. Das Händling mit den Favoriten und der undurchsichtigen Speicherung, sowie deren unpraktischen Darstellung sind meine Kritik daran.

Chrome … mittlerweile gut – aber auch hier nicht alles Gold was glänzt. Nebenbei sammelt mir Google schon genug, also Vorsicht dabei auch noch deren Browser einzusetzen. Diversifizierung wo immer möglich sollte man nutzen.

IE9 – ist wirklich derzeit mein Favorit geworden. Das liegt daran, dass er wirklich sehr schnell ist – wohl gar der Schnellste der aktuellen Browser – (etwas was es von Microsoft ja so in all den Jahren nie zu erzählen gab) und das er sich besonders „rund“ in Win7 integriert. Dazu ist der neue Tracking-Schutz echt gelungen (auch Adblock damit!!) und bedarf keine externen Tools die eben manchmal wieder nicht rund laufen, oder mit der neuen Version gehen, oder den Browser bremsen usw. Besonders die universelle Eingabe in einer Adresszeile (statt unnötigerweise Adresseingabefeld plus Sucheingabefeld) ist hier (wie bei Chrome; hat das der Autor hier übersehen?) einfach logisch und sehr praktisch. Dazu können die Tabs auch unter die Eingabezeile plaziert werden, was aber nur gebraucht wird, wenn man viele Tabs offen haben will.

F11 bietet direkt Vollbild und Videos sind immer fehlerfrei mit MediaPlayer oder HTML5 zu starten. ActiveX kann nun blockiert werden – somit werden auch Flash-Plugins erstmal gestoppt (wer will), doch können sie individuell gestartet werden. Dazu … wenn eine Webseite hängt … hängt nur die Tabseite und nicht der Browser.

Hut ab, was Microsoft nach so langer Zeit des Schlafens nun für einen neuen Browser auf die Beine gestellt hat. Klar und übersichtlich, im gleichen Look wie Win7 und unter optimaler Nutzung aller Aero-Features von Win7 – somit einfach ein integraler Bestandteil dieses Betriebssystems. Wer andere Systeme nutzt mag das nicht so erleben können … klar.

*EPIC FAIL* | 13. Mrz 2011, 18:20
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Gleich zu Beginn des Artikels ein Satz welcher dem Leser die Inkompetenz des Autors preisgibt, Zitat:

„Einer der stärksten Features des Chrome Browsers ist die Verschmelzung von Such-Feld und Adress-Leiste. Dadurch wirkt der Browser einfach und praktikabler als der Internet Explorer und Firefox“.

Tut mir Leid, aber das können, obwohl FF4 auch immernoch ein extra-Suchfeld hat, sowohl der IE9 als auch der FF4. Wobei ersterer sogar ebefalls diese Verschmelzung von Such- und Adressfeld vollzogen hat. Bitte besser recherchieren bevor hier demnächst weitere Unwahrheiten verbreitet werden.

LG
Linus

admin | 13. Mrz 2011, 18:33
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@*EPIC FAIL*: Das steht ja auch im Beitrag, vielleicht solltest du mal zu Ende lesen. Der Unterscheid zwischen Keyword und URL dauert im Firefox „gefühlt“ 10mal so lang wie beim Chrome Browser. Firefox braucht ca. 5 Sekunden um zu vestehen ist es ein Keyword, ist es kein Keyword. Chrome braucht weit unter 1sec. Zudem ist die Integration extrem schlecht umgesetzt. Wenn ich z.B. das Wort „aufbauen“ in die Firefox Adresse-Leiste eingebe, werde ich zu einem Wörterbuch weitergeleitet, obwohl ich das gar nicht wollte. Es geht ja nicht darum, welcher Browser, welche Features hat, sondern auch wie diese umgesetzt sind und was es in der Praxis bedeutet. Der Internet Explorer 7 hat auch Tabs. Juppi und das ist absolut nicht vergleichbar mit der Tab-Funktion vom Firefox. Und das der Firefox, solange braucht um Keyword und URl bezogen auf die Adresse-Leiste von einander zu unterscheiden, zeigt nur einmal „Firefox ist eine lahme Ente“.

Hannes | 13. Mrz 2011, 19:48
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ich bin noch nicht so fit wie ihr hier, daher ne knappe frage> wenn ich crome benutze, kann/sollte ich explorer und/oder firefox rausschmeissen? mein laptop koennte ne entlastung vertragen. antwort auch auf meine mail? > hannes@otenet.gr danke

thp | 13. Mrz 2011, 22:51
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Ich habe Firefox von Anfang an genutzt und war eigentlich ganz zufrieden. Die im Beitrag beschriebenen Probleme habe ich auch gehabt, vielleicht nicht so extrem aber es hat manchmal genervt. Da es keine Alternativen gab hab ich mich damit abgefunden und den Firefox bei Bekannten gelobt. Dann kam Chrom und natürlich auch Skepsis gegenüber Google. Mittlerweile bin ich auf Chrome umgestiegen und vermisse den Firefox überhaupt nicht mehr. Es tut mir leid, auch wenn ich solche Projekte wie Firefox vom Prinzip her sehr sympatisch finde. Die Gründe zum Umstieg sind: schneller Start des Browsers, sehr gute Performance beim surfen, sehr gut Kompatibilität mit gängigen Webstandards, gute und unauffällige Updates auch die der Addons und PlugInns und sehr gute Sync-Möglichkeiten. Die Angst vor der Cloud-Nutzung ist für mich überhaupt kein Argument. Das Internet ist die Cloud. Ob ich meine E-Mail online auf dem Surfer lasse oder sie völlig paranoid im Thunderbird, Outlook… lade macht keinen Unterschied- die E-Mail ging nun mal durchs Netz und wurde mir nicht auf einer Diskette im Briefumschlag gesendet und ich weis auch nicht, was die Leute die meine E-Mails bekommen damit veranstalten. Ich weis, dass die Fuerfüchse ständig an ihrem Produkt arbeiten und das der Firefox ein sehr vertrauenswürdiger Browser ist aber zur Zeit liegt bei mir der Chrome ganz klar vorn. Ob das in einem halben Jahr immer noch so ist…

admin | 14. Mrz 2011, 00:04
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thp: Und warum bist du dann letzlich umgestiegen?

Ich bin erst zu Chrome gekommen, weil ich mit dem Firefox Probleme beim bearbeiten von News-Beiträgen für Preisgenau.de hatte. Vorher habe ich Chrome immer aus Datenschutz-Bedenken abgelehnt. Die habe ich zwar immer noch, aber ich bin einfach auf einen Browser angewiesen der 100% funktioniert.

admin | 14. Mrz 2011, 00:13
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@Uwe: Nicht nur Google lebt von Werbung, das ganze Internet lebt von Werbung. Ohne Werbung müsstes du für jede News wahrscheinlich 50Cent zahlen. Was Google mit Chrome aber macht, ist der Tendenz zu langen Sucheingaben entgegenzuwirken und mit der Google Instant Suche die Besuche auf Short Heads zu lenken und damit auf Werbeanzeigen die einen höheren CPC haben.

admin | 14. Mrz 2011, 00:17
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@Firesurfer: Sehe ich genauso, es gibt dafür ja glaube ich auch Plugins für den Chrome Browser bzw. ein Opt-Out. Allerdings nutzt das nicht viel. Wenn man sich in Google Mail einloggt, setzt Google ein Flash Cookie d.h. keinen normalen Cookie, sondern einen der durchschnittlich mehrer Monate auf dem Computer bleibt. Selbst wenn keine Daten über den Browser sendet, greift Google auf die Flash Cookie Daten zurück und kann damit den User bei jeder Suche und bei jeder Nutzung eines Google Dienstes klar identifizieren. Gut finde ich das Firefox bald über den Browser standardmäßig erlaubt, Flash Cookies zu löschen. Ich habe dafür im Firefox immer das Plugin „Better Privacy“ genutzt, was bei jedem Browser-Start alle Flash-Cookie löscht.

Siehe dazu Beitrag hier:
http://news.preisgenau.de/enthullung-wie-uns-google-mit-flash-cookies-beschnuffelt-4252.html

admin | 14. Mrz 2011, 00:25
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@Marcus: Wir wollten ja keinen Vergleichsartikel machen, sondern einfach nur aus unserer Sicht deutlich machen, warum der Chrome Browser cool ist und wie dieser Verlauf hier zustande kommt.

http://news.preisgenau.de/wp-content/uploads/2011/01/statistig-bowser.jpg

Die Leute wollen eben einen schnellen und einfachen Browser und bezogen auf diese 2 Kerneigenschaften, scheint Chrome derzeit am meisten Leute überzeugen zu können.

admin | 14. Mrz 2011, 00:30
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@manacur: Ja, ich habe in dem Artikel von David noch ein bisschen rumgewildert, kann sein, das ich das war.

admin | 14. Mrz 2011, 00:37
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@Hannes: Ein Browser sollte genügen, musst du testen welcher für dich am besten ist. Opensource-Projekte wie der Firefox-Browser sind unterstützenswert und ich hoffe das Mozilla mit dem Firefox 5 einiges anderes machen wird. Mike Beltzner geht als Chef-Entwickler und es kommt frischer Wind in die Bude.

Dein Name | 14. Mrz 2011, 03:12
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was hat ggogle gezahl für diesen unqualifizierte werbung? lol
mal die scheuklappen ablegen und google hinterfragen!

jo | 15. Mrz 2011, 12:45
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Also ich benutze schon seit Jahren Opera und bin sehr zufrieden damit! Chrome hat nicht den Funktionsumfang, Firefox ist langsam und schwerfällig und den Internetexplorer kann man gleich vergessen.


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