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Anleitung: Den PC als Videorecorder benutzen

Den PC zum Videorecorder zu machen lohnt sich sogar, wenn man schon einen Videorecorder besitzt. Manches funktioniert am PC komfortabler bzw. manche Möglichkeiten bietet überhaupt erst ein PC. Mit der richtigen Ausstattung von Hardware und Software wird der PC schnell zum Videorecorder. Wir sagen, was zu beachten ist.


Den eigenen PC zum Videorecorder aufzurüsten, ist nicht schwer. Dabei kann man entweder einen alten PC, der sonst nur noch herumstehen würde, für Videoaufnahmen aus dem Fernsehen reservieren. Oder man achtet beim Kauf eines neuen Computers gleich auf entsprechende Leistungsfähigkeit und die richtigen Komponenten. Dann lässt sich der PC während der Aufnahme von Fernsehsendungen noch für andere Zwecke gleichzeitig benutzen. Wir nennen einige Punkte, die beachtet werden sollten, wenn der PC zum Videorecorder werden soll.

Den PC zum Videorecorder machen:

1. Auf jeden Fall benötigt man zum Aufnehmen von Fernsehsendungen mit dem Computer einen TV-Tuner. Die Auswahl des TV-Tuners für den PC hängt davon ab, ob man über Kabel, Satellit oder DVB-T seine TV-Signale empfängt.

Zu denken ist dabei auch daran, dass viele digitale TV-Signale verschlüsselt sind. Hier benötigt man ein CI-Modul für die Smart Card. Dieser Punkt ist sehr wichtig und sollte bereits zu Anfang gut durchdacht werden. Wohnt man in einem Gebiet, in dem viele Sender über unverschlüsselt (Regelfall) DVB-T ausgestrahlt werden, sieht es besonders gut aus für die Nutzung des PCs als Videorecorder.

2. Welche Software man zum Fernsehen bzw. Aufnehmen von TV-Sendungen am PC einsetzt, wird von den konkreten Bedürfnissen und vom eigenen Geschmack abhängen. Das Windows Media Center ist allerdings nicht die schlechteste Wahl dabei.

3. Wird der PC zum Videorecorder, braucht man viel Speicherplatz. Die Sendungen auf der Hauptplatte des Computers aufzunehmen, ist nur eine Lösung für das gelegentliche Aufzeichnen von Fernsehsendungen, sowohl aus Platzgründen als auch mit Blick auf die zusätzliche Belastung der Festplatte.

Eine zusätzliche interne oder externe Festplatte anzuschaffen, kostet nur wenig und löst das Platzproblem. Eine externe Festplatte kann man zudem leicht mitnehmen und woanders für die Wiedergabe nutzen – und wenn es nur nebenan im Wohnzimmer ist.

4. Welche Möglichkeiten der PC als Videorecorder bietet, hängt entscheidend von der eingesetzten Software ab. Grundsätzlich bietet ein zum Videorecorder aufgerüsteter Computer mindestens genauso viele Möglichkeiten wie ein extra DVR im Wohnzimmer.

Auswahl der Komponenten, Verkabelung, Installation und Bedienung stellen für technisch interessierte Nutzer kein großes Problem dar, aber wer sich um technische Aspekte keine Gedanken machen möchte, wird möglicherweise überfordert sein und ist mit einem separaten DVR aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik besser bedient.

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