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Internet Kriminalität: Gehackte PayPal Accounts ab 0,40 Cent das Stück

Cyber-Kriminelle haben es vermehrt auf PayPal abgesehen. Der Sicherheitsexperte Brian Krebs hat daher die aktuelle Situation rund um den Handel mit gehackten PayPal-Accounts untersucht – und dabei Erschreckendes festgestellt. So werden auf einschlägigen Internetseiten PayPal-Accounts bereits ab knapp 0,40 Cent angeboten. Accounts, die hohe Einzahlungen aufweisen, sind dagegen teurer. Ihr Preis liegt bei etwa 10 Prozent des eingezahlten Guthabens.

Der Handel mit gehackten PayPal-Accounts blüht. Nach einer Untersuchung des Sicherheitsexperten Brian Krebs werden PayPal-Accounts auf einschlägigen Webseiten bereits ab knapp 0,40 Cent pro Stück angeboten. Üblich ist demnach der Kauf in Hunderter-Paketen. Für ein solches Paket werden dabei in der Regel 50 US-Dollar verlangt. Die Accounts, die dabei angeboten werden, sind im Regelfall nicht verifiziert. Das bedeutet, dass die Echtheit des Account-Inhabers ungeprüft ist und nicht zwangsweise ein echtes Konto oder eine echte Kreditkarte mit dem PayPal-Account verknüpft ist.

Paypal Acounts kaufen
Quelle: krebsonsecurity.com

Wertvoller sind da schon Accounts, die verifiziert sind – und über ein entsprechendes Guthaben verfügen. Im Schnitt werden diese Accounts für rund 10 Prozent des Guthaben-Werts angeboten. Krebs zeigt auf seiner Webseite einen Screenshot solcher Angebote. Für einen Account mit Einzahlungen in Höhe von gut 120 US-Dollar werden dort 15 US-Dollar verlangt. Geliefert bekommt man sämtliche Zugangsdaten, wie Name, Adresse, E-Mail und Passwort.

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Viele Webseiten, die solche Accounts anbieten, nutzen die Top-Level-Domain .su. Ursprünglich wurde diese zu Beginn der 1990er Jahre für die damalige Sowjetunion eingerichtet. Nun erlebt die Endung .su ein zweifelhaftes Comeback in Hackerkreisen. Vermutet wird, dass die meisten PayPal-Accounts via Phishing gehackt wurden. Cyber-Kriminelle verwenden dabei Spam, der zu gefälschten Webseiten führt. Dort werden die User aufgefordert, Nutzername und Passwort einzugeben – im Glauben die echte PayPal-Webseite zu betreten geben sie ihre Daten so an Betrüger weiter.

Quelle: krebsonsecurity.com

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