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PayPal kündigt Handy-zu-Handy NFC App für Android an

PayPal als Zahlungsmethode ist ohne Zweifel praktisch, und nun will das Unternehmen hinter dem Bezahldienst den nächsten Schritt gehen. Die in Smartphones integrierten Near Field Communication-Chips, kurz NFC, sollen es demnächst den Nutzern ermöglichen, untereinander Geld auszutauschen. Als Testplattform dienen momentan Google Android Mobiltelefone. Innerhalb der Mobilfunkkonferenz MobileBeat 2011 wurde die Methode bereits vorgestellt.

Drahtloser Geldaustausch mittels Smartphones mit NFC-Chips. Keine Zukunftsmusik mehr, wie eine Präsentation im Rahmen der MobileBeat 2011 vor kurzem zeigte. Anhand von zwei Samsung Nexus S Smartphones wurde die neuste Anwendung aus dem Hause PayPal demonstriert. Der zu sendende Geldbetrag wird in die Anwendung eingetippt, die Handys aneinander gehalten, und sobald es vibriert, ist der Zahlvorgang abgeschlossen – einfacher geht es kaum.

Paypal NFC App
Quelle: youtube.com

Bereits seit einiger Zeit experimentiert die eBay-Tochter PayPal mit den Möglichkeiten der drahtlosen Zahlungstechnologie. Während die Anwendung im weiteren Verlauf des Sommers auf den Markt kommen soll, erwartet das Unternehmen einen Umsatz von drei Milliarden US Dollar innerhalb der restlichen Monate des Jahres 2011. Ob und wann entsprechende Gegenstücke in lokalen Geschäften zur Verfügung stehen werden, ließ PayPal allerdings nicht durchblicken. Hier gilt es also vorerst nur abzuwarten.

Android Paypal NFC App
Quelle: youtube.com
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NFC an sich ist keine große Neuigkeit. Die Technologie wurde schon vor einiger Zeit erfunden, doch erst jetzt scheint sie weit genug entwickelt zu sein, um sie flächendeckend in den verschiedenen Bereichen einzusetzen. Kreditkartenunternehmen wie beispielsweise Visa haben das Projekt seit längerem im Auge, und auch Smartphone-Hersteller integrieren die Technologie seit kurzer Zeit in ihre neusten Produkte. Sind die sicherheitstechnischen Fragen erst einmal vom Tisch, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der Dienst zu den alltäglichen Zahlungsmethoden gezählt werden kann.

Quellen: golem.de, diepresse.com

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