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iPhone 4S: Billig und unmenschlich produziert … teuer verkauft

Kritik an den großen Auftragsfertigern, die unter Anderem das iPhone und das iPad für Apple fertigen, gab es in der Vergangenheit bereits häufiger. Von schlechten Arbeitsbedingungen, Ausbeutung, Unfällen und gar Selbstmorden war dabei die Rede. Apple selbst versprach Verbesserungen. Passiert ist jedoch wenig, wie aktuelle Berichte zeigen. Auch das iPhone 4S wird noch immer unter mehr als diskutablen Arbeitsbedingungen produziert.

Mit seinen iPhones macht Apple die größten Gewinne. Möglich ist dies, weil die Smartphones in Asien billig zusammengebaut werden. Dort sitzen Auftragsfertiger, die mehrere 100.000 Menschen beschäftigen. Der größte Auftragsproduzent heißt Foxconn – und stand bereits mehrfach in der Kritik. Von schlechten Arbeitsbedingungen, Ausbeutung, Unfällen und gar Selbstmorden war dabei die Rede. Dass sich daran wenig geändert hat, kam nun zeitgleich zur Präsentation des neuen Apple iPhone 4S ans Licht.

Die Initiative Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (Sacom) aus Hongkong hat in einer Studie den aktuellen Stand festgehalten. Demnach habe sich die Lage, trotz der Versprechen von Apple, kaum geändert. Noch immer seien massive Missachtungen von Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitszeiten an der Tagesordnung. Foxconn habe Teile der Produktion lediglich in andere Fabriken verlagert – ins Landesinnere und damit aus dem Fokus der Öffentlichkeit.

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Das ZDF zeigte in seinem Magazin Frontal 21 am 4. Oktober 2011, dem Tag der Präsentation des iPhone 4S, Bilder aus China. In Interviews schildern Arbeiter, dass sie behandelt werden wie Roboter. Der Ton und das Arbeitsumfeld entsprechen demnach militärischem Drill. Die Bedingungen unter denen die Arbeiter nicht nur arbeiten, sondern auch leben müssen – die meisten Arbeiter wohnen direkt am Fabrikgelände -, seien unmenschlich. Trotz der Bemühungen Apples, die in einem „Supplier Responsibility Report“ mündeten, scheinen die wirtschaftlichen Erfolge Apples demnach bis heute in direktem Zusammenhang mit der Situation in China zu stehen.

Quelle: sacom.hk

1 Kommentar
Tim Cook | 7. Okt 2011, 17:07
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So macht mann heute Geld und Apple ist da ned anders. Billig herstellen, als hervorragendes mit bester handgemachtes Produkt präsentieren und teuer als es wert ist verkaufen. Oder warum denkt ihr das wir als eines der reichsten Firmen in der Geschichte gelten?

Kind regards
Tim Cook the exploiter

PS: Since China is the honest country with the honest people we all believe in what they say and offer us without any doubts. Maybe thats the reason why we want them to produce our best products

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