Tageszeitungen auf dem iPad lesen … Frankfurter Rundschau macht den ersten Schritt

Kaum zu glauben: Rund vier Monate brauchte die erste deutsche Tageszeitung, um es mit einem App auf das Apple iPad zu schaffen. Die Frankfurter Rundschau bietet nun als erste Tageszeitung Deutschlands eine Software für Apples Tablet an. Neben Lese-Stoff sollen auch Multimedia Anwendungen wie Videos für Attraktivität sorgen.

Fast vier Jahre mussten die Besitzer des Apple iPad warten, bis die erste deutsche Tageszeitung ein eigenes App für das Apple Tablet präsentiert. Die Frankfurter Rundschau hat nun mit seiner App den Anfang gemacht. Dass es überhaupt so lange gedauert hat, verwundert. Denn in einigen Kreisen wurde das iPad als möglicher Rettungsanker im teilweise kriselnden Geschäft mit Zeitungen gesehen. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch auch deutlich, warum es eine Weile gedauert hat: Das App ist weit mehr als eine digitalisierte Version der Print-Ausgabe.

frankfurter rundschau apple app

Quelle: Apple.com

Sämtliche Inhalte der Print-Ausgabe werden für das iPad App in ein taugliches Format überführt. Garniert werden die Artikel von zahlreichen Multimedia Anwendungen, wie Bildern und Videos. Der Aufwand, der betrieben wird, um die Frankfurter Rundschau auf das iPad zu bringen, ist also durchaus hoch. Dies äußert sich auch an der Datenmenge, die pro Ausgabe übertragen wird. Die tägliche iPad Zeitung soll so auf ein Datenvolumen von 150 bis 200 MB kommen. Eine stattliche Größe, die man unterwegs nicht mal ebenso herunterladen kann. Immerhin: Wenn man die aktuelle Ausgabe einmal geladen hat, ist sie auch offline verfügbar.

Bezahlte Umfragen

Man kann den Download also zu Hause per Wlan durchführen und ohne Datenverbindung im Zug auf dem Weg zur Arbeit in der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Rundschau lesen. Das nötige App ist kostenlos, die einzelnen Ausgaben jedoch nicht. Nach einem kostenlosen Test von zwei Ausgaben, werden 79 Cent pro Tag und Ausgabe fällig. Eine Abnahme-Pflicht gibt es nicht, ein Abo-Angebot allerdings auch nicht.

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