iPhone-Apps: Apple zensiert und löscht kritische Apps aus iTunes

In der Vergangenheit geriet Apple schon mehrfach wegen seiner rigiden Zensur-Politik in die Kritik. Apps, die Apple missfielen – weil sie bspw. zuviel nackte Haut zeigten – wurden aus dem Apple App Store entfernt. In den letzten Tagen keimte die Kritik an den Zensur aufs Neue auf. Einerseits schmiss Apple das kritische Spiel Phone Story aus dem App Store. Andererseits löschte der Konzern ein App, das unter dem Verdacht steht antisemitisch zu sein, nur teilweise.

Apple hat in der Vergangenheit nicht immer ein glückliches Händchen bewiesen, wenn es um App-Zensuren ging. Mehrfach geriet der Konzern aus Cupertino in die Kritik, weil eigentlich harmlose Apps gelöscht wurden. Häufig war es zuviel nackte Haut, die für die Löschungen verantwortlich war. Nun wird erneut über Apples Zensur-Verhalten berichtet. Das Verhalten des Konzerns ist nun gleich zweifach auf Kritik gestoßen. Einerseits löschte Apple das App Phone Story.

Apple Zensur
Quelle: preisgenau.de

Phone Story thematisiert auf spielerische Art ein ernstes Thema. Für die Produktion von Smartphones muss unter Anderem das Edelmetall Coltan unter teils gesundheitsgefährdenden Bedingungen abgebaut werden. Auch die schlechten Arbeitsbedingungen bei den großen Auftragsfertigern Asiens sind in der Vergangenheit kritisch erwähnt worden. Beim größten Auftragsfertiger Foxconn hat es gar Selbstmordserien und tödliche Unfälle gegeben. Diese brisante Thematik hat die Organisation Molleindustria mit einem Game thematisiert – das von Apple umgehend gelöscht wurde.

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Verschwunden ist Phone Story dennoch nicht. Das kritische Game gibt es nun im Android Market. Auf Kritik anderer Art stieß ein antisemitisches App. Das App verrät, ob ein Promi jüdischen Glaubens ist. Der französischen Organisation SOS Racisme missfiel dies. Man beanstande das App, was Apple zur Löschung veranlasste. Doch der Konzern aus Cupertino entfernte das App nur in Frankreich aus dem App Store. In anderen Ländern wird das antisemitische App allerdings weiter angeboten.

Quelle: focus.de

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