Die besten Wlan Sticks im Vergleich

Wenn ein Notebook einen CardBus-, ExpressCard- oder MiniPCI-Express-Steckplatz besitzt, sollte man ein entsprechendes WLAN-Modul einem USB-Stick vorziehen, da jener niemals die Wärmeableitung und Sendeleistung eines internen Bauteils mit Antennenanschluss erbringen kann.

Wenn es USB sein soll, empfehlen sich Varianten mit schmalem, bruch- und wasserfestem Hartplastikgehäuse. Fritz! WLAN Sticks der Firma AVM gelten bei Experten als zuverlässig, überall verfügbar und ab Werk mit WPA2-Verschlüsselung gesichert. Im unteren Preissegment tummeln sich Anbieter wie Asus, D-Link, LinkSys, MSI und NetGear, die mittlerweile in punkto Energieverbrauch, Datendurchsatz, Funkreichweite, Störungsunempfindlichkeit und Kompatibilität mit diversen WLAN-Routern alle gut einsetzbar sind.

Um WLAN-USB-Sticks tiefer zu durchschauen, muss man über Markennamen und Modellbezeichnungen hinwegsehen und die Sticks anhand der eingebauten sog. Chipsets identifizieren, die zum Großteil von Atheros, Broadcom, Intel, RAlink, RealTek und ZyDAS stammen; alle Endgerätemarken in sämtlichen Preisklassen basieren auf diesen Chip-Familien, die vor allem die realen Übertragungsgeschwindigkeiten innerhalb der Funkstandards von 802.11b mit 11MBit/s über 802.11g mit 54MBit/s bis zum aktuellem 802.11n mit 300MBit/s bestimmen.

Ungünstigerweise wechseln Marken wie NetGear innerhalb einer gleichnamigen Modellreihe im Abstand weniger Monate z.B. zwischen RAlink- und RealTek-Chipsets, was dem Käufer die gezielte Auswahl erschwert und die Suche nach tabellarischen Zuordnungen von Produktnamen und Chipset-Herstellern in Online-Foren nahelegt. Ebenso wichtig ist das Zusammenspiel zwischen WLAN-Stick und mitgelieferten Software-Treibern. Hier sind Hersteller zu bevorzugen, die eine längere Garantie- und Supportzeit als vorgeschrieben einhalten und über ihre Website regelmäßig Updates mit Leistungsverbesserungen anbieten.

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Die besten Wlan Sticks im Vergleich
Markter | 12. Mrz 2010, 00:02
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Als Vertreter des günstigen Preissegments wurde der Hama Wireless LAN USB 2.0 Stick und der SMCWUSBUS-N Wlan Stick von SMC Network getestet. Die mittlere Preisschiene wurde vom Netgear WN111, D-Link USB Adapter Range Booster und Zyxel NWD-210N repräsentiert. Komplettiert wurde der Test durch die hochpreisigen Produkte von Linksys mit dem Wireless-N USB Adapter, dem Fritz! WLAN USB Stick N der Firma AVM und dem Gigaset USB Adapter 300 von Siemens.

Alle Sticks konnten kinderleicht über den USB 2.0 Anschluss des PCs angeschlossen werden. Die Kompatibilität mit allen gängigen Routern ist bei allen Wlan Sticks selbstverständlich, alle erreichten eine Geschwindigkeit von 125 Mbits pro Sekunde. Natürlich boten alle Modelle eine sichere Übertragung der Daten, Dank der Verschlüsselung mit WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2), WPA (Wi-Fi Protected Access) und WEP (Wired Equivalent Privacy).Im Mittelpunkt des Tests stand neben der Übertragungsgeschwindigkeit auch die Störungsanfälligkeit der einzelnen Wlan Sticks.

Letztendlich konnte sich der günstigste Wlan Stick, der Hama Wireless LAN USB 2.0, als Sieger durchsetzen, knapp gefolgt vom weitaus teureren Linksys. Den 3. Platz belegte der ebenfalls aus dem unteren Preissegment stammende Stick von SMC Network. Die Produkte von AVM und Siemens belegten nur die Plätze 4 und 5, gefolgt von Netgear und dem D-Link Produkt. Den 8. Platz belegte schließlich der NWD-210N von Zyxel.


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