Facebook Aktien: Verkauf soll 100 Milliarden US-Dollar einbringen

Das soziale Netzwerk Facebook plant den Börsengang. Zu Beginn des Jahres 2012 könnte es soweit sein. Insider rechnen mit Rekordzahlen. Durch den Verkauf von Aktien könnte Facebook bis zu 100 Milliarden US-Dollar einnehmen. Damit wäre der Börsengang Facebooks einer der größten in der Finanzgeschichte. Google erreichte bei seinem Börsengang im Jahre 2004 nicht einmal ein Viertel dieser Summe.

Facebook revolutionierte das Web. Die nächste Revolution findet möglicherweise auf dem Börsenparkett statt. Der Börsengang von Facebook wird von vielen Insidern als unvermeidlich angesehen. Sie schätzen, dass das soziale Netzwerk rund 100 Milliarden US-Dollar mit dem Verkauf seiner Aktien einnehmen könnte. Konkret angekündigt wurde der Börsengang Facebooks erstmals vor wenigen Tagen von Facebooks Chief Operating Officer Sheryl Sandberg. Analysten schätzen, dass der Börsengang des größten sozialen Netzwerks im Laufe des ersten Quartals 2012 erfolgen könnte.

Facebook und die Börse

Quelle: facebook.com

Bislang hielt sich Facebook mit Äußerungen zu Geschäftszahlen stets zurück. Mit dem Börsengang wird sich dies ändern, denn das Unternehmen unterliegt dann strengen Informationsregelungen. Im Rahmen vorheriger Investments wurde bekannt, dass Facebook im Jahr 2010 einen Gewinn von über 350 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Die Umsätze lagen gar bei rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Im Anschluss wurde der Unternehmenswert von Facebook auf 85 Milliarden US-Dollar taxiert. Im kommenden Frühjahr sind 100 Milliarden US-Dollar daher durchaus realistisch.

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Zum Vergleich: Google kam bei seinem Börsengang im Jahr 2004 auf Aktienerlöse von 23 Milliarden US-Dollar und erreichte damit weniger als ein Viertel dessen, was Insider Facebooks zutrauen. Spannend bleibt, ob der Hype um Facebook zu einer Art zweiter Dotcom-Blase führen wird. Bis ins Jahr 2000 wurden zahlreiche Internet-Aktien mit überhöhten Bewertungen gehandelt, wodurch der Neue Markt letztlich wie ein Kartenhaus zusammenfiel.

Quelle: cnbc.com

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