Studie: Apple iPad ist vorwiegend eine Spiel-Konsole

Mit dem iPad hat der Computer- und Handy-Hersteller Apple den Tablet-Markt revolutioniert und quasi im Alleingang eine neue Nische eröffnet. Dabei war vielen zunächst nicht klar, wo das iPad genau positioniert ist, denn für ein Smartphone ist es zu groß und für einen mobilen Computer zu eingeschränkt. Nun hat ein amerikanisches Marktforschungsunternehmen 5000 Nutzer nach ihrem tatsächlichen Umgang mit dem iPad befragt.

Das iPad hat mit seinem 9.7 Zoll großen Touchscreen in etwa das Format eines Netbooks. Im Inneren arbeitet aber der gleiche Prozessor wie im iPhone 4, als Betriebssystem kommt iOS 3.2.2 zum Einsatz, das ursprünglich für das iPhone entwickelt wurde. Softwareseitig lässt sich das iPad genauso wie das iPhone und der iPod touch mit Apps erweitern. Damit stellt sich die Frage, wofür die iPad Besitzer ihr Tablet hauptsächlich benutzen.

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Quelle: apple.com

Die Marktforscher des amerikanischen Instituts Nielsen stellten in ihrer Studie fest, dass das iPad von der Mehrheit der Besitzer nicht wie ein größeres iPhone verwendet wird. Der große iPad-Bildschirm wird demnach deutlich häufiger zum Lesen von elektronischen Büchern genutzt als das im Vergleich dazu winzige iPhone-Display.

Bezahlte Umfragen

Auch als mobiler Ersatz für den Fernseher kommt das iPad häufig zum Einsatz. Apple hat dafür mit dem Verleih von Filmen und neuerdings auch TV-Sendungen via iTunes die ideale Voraussetzung geschaffen. Eine wichtige Rolle für die iPad User spielt der App Store mit seinem riesigen Angebot an Zusatzprogrammen. Lediglich neun Prozent der Befragten nutzen den App Store nicht. Besonders beliebt ist das iPad als mobile Spieleplattform. Immerhin 62 Prozent der App Store Nutzer gaben an, schon einmal ein Spiel aus dem Apple App Store heruntergeladen zu haben.

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